öb, eb, vor
Schriftsprache
➔ ehe, bevor
Textbeispiel
“Wobii üs allerdings so manchi Gedenktäg usgsproche merkwürdig vor chömmed, wie z.B. die us de USA importierten Gschäftlihueber-Gedenktäg á la Barbara- und Valentinsday, oder gar dä würkli existierende chinesische Welt-Toilettentag.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
“Un schu stoht wieder Wihnete vor de Tier, s Fescht, wo mer e wenig ruehi ger wäre kaa, wo mer Zit fierenander finde sott, wo mer sii Ufmerksamkeit uf d Familie richtet.”
“Da isch genau da, wa mir jetzt nit bruuche chönned. Es isch da Dilemma, da bereits vor 500 Johr scho vum Martin Luther erkannt worre isch, indem er mit psychologischem Scharfsinn gmeint hät, dass us me truurige und verzagte Arsch halt gottsname kein fröhliche Furz cho cha.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
“Do war z luege, welli Wolle vu dere verknäuleten Strickwolle überhaupt strickbar isch, öb die Farben au zemmepassed – und öb die Wollenkombination denn würkli au für e schönes, langes, warmes Winterpullöverli für üs Staatsbürger langed.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
“In dem Fall also nur no „Faulenzen“? Ja, worum au nit, denn im Gegesatz zu dem, wa en „Faulenzer“ im negativen Sinn usmacht, dä durch si absolutes Nüttue und Nütdenken vor Fuulheit stinkt, isch da erstrebenswerte, positive „Faulenzen“, vu dem jetzt do d Red isch, als krasses Gegeteil ebe genau die musisch lockere Freizitbeschäftigung mit allerlei Sache und Sächili, die jedem - je noch persönlicher Fason – Spaß mached, egal öb si nun praktischer Art oder geistiger Natur sind.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
“Zwifellos isch dodebii die Froog berechtigt, öb es die traumhaften Orte denn überhaupt git, denn d Realität unterscheidet sich bekanntlich vu üsere Traumwelt halt immer ganz erheblich.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
Im Alphabet davor
Alemannische Sprache
Ganz im Südwesten Deutschlands wird eine Sprache gesprochen, die Sprachwissenschaftler als Alemannisch bezeichnen. Die alemannische Sprache wird aber auch außerhalb Deutschlands in den angrenzenden Ländern und Sprachräumen geschwätzt, im Elsass, im österreichischen Vorarlberg, im deutschsprachigen Teil der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in einigen kleinen Sprachinseln Norditaliens.




