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Tengen | Tengen

Tengen

Tengen ist eine kleine Stadt im Hegau, an der Grenze zur Schweiz (Kanton Schaffhausen) gelegen. Die Umgebung Tengens zählt heute zu den besonderen Erholungslandschaften Südbadens. Ein altes badisches Sprichwort: "Engen, Tengen, Blumenfeld - sind die schönsten Städt` der Welt". Mit der Mühlbachschlucht und ihren Wasserfällen, dem Bergfried der einstigen Burg Tengen, dem kleinen Espelsee und einem ausgedehnten Netz von Wanderwegen auf den Höhen des Randens sowie die einzigartige Umgebung des Hegaus verfügt die Gegend natürliche Bedingungen für Tourismus und Erholungssuchende.

Schon die Römer siedelten auf der heutigen Gemarkung von Tengen. Im Jahr 1976 wurde südöstlich des Ortsteils Büßlingen eine römische Villa ausgegraben. Sie stammt vermutlich aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. Die Villa war für römische Verhältnisse in Süddeutschland komfortabel ausgestattet. Zu der von einer Mauer umgebenen Anlage gehörten unter anderem ein Herrenhaus, ein Badehaus, ein Handwerkerhaus, ein Tempel mehrere Wirtschaftsgebäude und ein befestigter Wirtschaftsweg. Die Reste dieser "villa rustica" sind heute als Freilichtmuseum frei zugänglich.

Tengen-Dorf, im Jahre 873 n. Chr. urkundlich erstmals genannt, ist der älteste des aus drei Teilen bestehenden Hauptortes Tengen. Das Dorf entstand an der Straße vom Hegau ins Wutachtal und in den Schwarzwald. In diese Zeit fällt auch die erste urkundliche Erwähnung von "teingon" im Zusammenhang mit einem bischöflichen Gutshof von Konstanz. Im 12. Jahrhundert erbauten die Freiherren von Tengen auf dem nahe gelegenen Felsvorsprung oberhalb der Mühlbachschlucht eine Burg. Um diese Burg herum entstand die Siedlung Tengen-Hinterburg. Sie erhielt 1291 Marktrecht auch das Stadtrecht verliehen. Zwischen Tengen-Dorf und Tengen-Hinterburg entstand im 13. Jh. eine zweite Stadtanlage, Tengen-Stadt genannt.

Im Jahr 1519 brannte die Burg und sie wurde in den folgenden Jahrhunderten als Steinbruch benutzt. Heute sind nur noch Reste des hohen und schlanken Bergfrieds zu sehen. Zwischen den beiden älteren Stadtteilen entstand im 13. Jahrhundert Tengen-Stadt oder Vorderstadt. Herrschaftlich waren in Tengen während des Mittelalters im Besitz der Bischöfe von Konstanz, den Habsburgern und der Deutschordenskommende Mainau. Im Jahr 1522 kam Tengen an Österreich. Durch die Gemeindereform vor rund 30 Jahren sind die Teilorte Beuren am Ried, Büßlingen, Talheim, Uttenhofen, Blumenfeld, Watterdingen, Weil und Wiechs am Randen zu Tengen hinzugekommen.

Blumenfeld
Der Ortsteil Blumenfeld, östlich von Tengen gelegen, wurde erstmals im Jahr 1100 urkundlich als "Blumenegg" genannt. Bereits lange vor der Entstehung hatten sich hier Menschen niedergelassen. So wurden in den Gewannen "Einfang" und der "Hintere Breiten" jungsteinzeitliche Siedlungsreste und im nahe gelegenen Waldgewann "Langholz" 15 hallstattzeitliche Grabhügel gefunden.

Beuren am Ried
Der Ortsteil Beuren am Ried, südöstlich von Tengen gelegen, wird erstmals im Jahr 965 n. Chr. in einer Urkunde genannt.

Büßlingen
Der Ortsteil Büßlingen liegt südöstlich von Tengen. Zur Gemarkung gehört der römische Gutshof, der heute als Freilichtmuseum frei zugänglich ist. In der ersten Urkunde aus dem Jahr 830 wird Büßlingen als "Pusilinga" erstmal genannt.

Talheim
Der Ortsteil Talheim liegt am Fuße des Worberges in einem engen Seitental, westlich von Tengen gelegen. Der Ort wird erstmals im Jahr 830 n. Chr. urkundlich genannt.

Uttenhofen
Uttenhofen wird zum erstmals im Jahr 1195 urkundlich erwähnt. Der Ortsteil liegt südwestlich von Tengen.

Watterdingen
Der Ortsteil Watterdingen liegt nordöstlich von Tengen, auf halber Strecke zur Stadt Engen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 965 n. Chr.

Weil im Hegau
Die erste urkundliche Erwähnung von Weil stammt aus dem Jahr 1167 und liegt bereits im Hochmittelalter. Der Ortsteil liegt westlich von Tengen.

Wiechs am Randen
Der südlichte Ortsteil ist Wiechs am Randen. In einer Urkunde aus dem Jahr 830 n. Chr. wird der Ort erstmals genannt.
Tengen

Foto: Tengen

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