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Stegen | Stegen im Dreisamtal
Stegen im Dreisamtal

Stegen im Dreisamtal

Die Gemeinde Stegen liegt östlich von Freiburg am Nordrand des Dreisamtales und reicht von den zum Teil flachen Tallagen bis hinauf auf die verfirsteten Waldkämme des Südschwarzwaldes. Stegen gehört mit den angrenzenden Gemeinden Oberried, Kirchzarten und Buchenbach zum Gemeindeverwaltungsverband Dreisamtal mit Sitz in Kirchzarten.

Zu den ältesten Siedlungsgebieten des Breisgaus gehört das Dreisamtal mit seinen zahlreichen Dörfern, Weilern und Höfen. Sie können fast alle auf eine jahrtausendelange Besiedlungsgeschichte zurückblicken. Die Gemeinde Stegen in ihrer heutigen Form entstand im Jahr 1975 durch den Zusammenschluss mehrere Gemeinden. Zum Kernort Stegen selbst gehören die Teilorte und Wohnplätz Weiler, Ober- und Unterbirken und Rechtenbach. Urkundlich erwähnt wird der Ort Stegen erstmals im Jahr 1112 n. Chr. in einer Schenkungsurkunde zu Gunsten des Klosters St. Peter im Schwarzwald. Die Herren von Weiler, eingesetzte Ministeriale der Zähringer Herzöge, werden dabei namentlich genannt.

Stegen war zu jener Zeit im Besitz der Zähringer Herzöge, die sich im Breisgau ihre Machtbasis ausgebaut hatten und ursprünglich aus dem schwäbischen Raum stammten. Nachdem sie 1120 mit der Gründung der Marktstätte Freiburg und dem Bau eines Schlosses auf dem Freiburger Schlossberg sich häuslich in der Nähe von Stegen niedergelassen hatten, trieben sie mit dem Bau von Straßen, der Erschließung des Hochschwarzwaldes und dem Ausbau der Bergwerke im Südschwarzwald ihre politische und ökonomische Expansion weiter voran.

Später wurde nach dem freiwilligen Übergangs Freiburgs an das Haus Habsburg im 14. Jahrhundert auch Stegen Habsburgerisch. Nachdem die Herren von Weiler ausstarben, übernahm der Ortsadel die ausübende Herrschaft in Stegen. Im Jahr 1702 wurde Stegen an die Herren von Kageneck übertragen, bis es schließlich 1810 an den badischen Staat überging. Nach der Zuordnung zu Baden wurde Stegen 1810 dem Stabsamt St. Peter und 1819 dem Landamt Freiburg zugeteilt. Die letzte Veränderung erfolgte 1890, als das von den Schnewlin von Landeck besessene Rechtenbach schließlich mit Stegen vereinigt wurde.

Bekannt ist Stegen heute auch durch sein Gymnasium St. Sebastian im Schloss Weiler. Das alte Schloss Weiler stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde mehrmals in den letzten Jahrhunderten verändert und erweitert. Es ist noch im Besitz der Herren von Kageneck, jedoch in Erbpacht weitergegeben. Heute ist das Schloss Weiler unter anderem Sitz des Gymnasium St. Sebastian mit angeschlossenem Internat.

Attental
Das Attental ist ein kleines Seitetal des Dreisamtals. Urkundlich erstmals zu Beginn des 13. Jahrhunderts erwähnt, gehörte es zur Grundausstattung des Klosters St. Märgen.

Oberbirken
Diese Siedlung stammt aus dem 17. Jahrhundert und entstand durch Rodungen. Zu beginn siedelten sich in Oberbirken Handwerker und Unfreie an.

Rechtenbach
Der untere Talbereich gehörte zu zur Herrschaft der Herren von Weiler. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts kam Rechtenbach in den Besitz der Familie Schnewlin-Landeck, die ihren Sitz auf der nahen Burg Wiesneck bei Buchenbach hatten. 1890 kam Rechtenbach zu Stegen hinzu.

Eschbach
Die Geschichte von Eschbach ist ein geteilte Geschichte. Der obere Teil gehört lange Zeit zum Klostervermögen St. Peter, während der andere Teil mehrfach den Besitzer wechselte. Ab 1811 war Eschbach bis zur Eingemeindung zu Stegen im Jahr 1975 selbstständig.

Wittental
Zwischen Ebnet bei Freiburg und Stegen liegt das Wittental. Es ist im Vergleich zu den anderen Tälern im Dreisamtal nur sehr kurz und steigt schnell auf eine Höhe von 500 Meter auf.

Unterbirken
Diese Siedlung Unterbirken stammt aus dem 17. Jahrhundert und entstand durch Rodungen. Zu Beginn siedelten sich in Unterbirken Handwerker und Unfreie an.

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