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Schwörstadt | Schwörstadt am Hochrhein

Schwörstadt am Hochrhein

Die Gemeinde Schwörstadt liegt zwischen Bad Säckingen und Rheinfelden am südwestlichen Rand des Dinkelbergs. Zu Schwörstadt gehört auch der Ortsteil Dossenbach, der sich in nördlicher Richtung auf dem Dinkelberg selbst befindet. Schwörstadt wird erstmals im Jahre 1246 urkundlich erwähnt. Die Besiedlungsgeschichte reicht dessen ungeachtet bis in die Steinzeit zurück. Bedeutender Zeuge dieser langen Besiedlungsgeschichte ist der so genannte Heidenstein, eine Sehenswürdigkeit im Zentrum des Ortes. Später ließen sich sowohl Römer als auch im 4. Jahrhundert n. Chr. alemannische Siedler auf der heutigen Gemarkung von Schwörstadt nieder. Durch den Ort verlief eine Römerstraße, die auch im beginnenden Mittelalter weiterhin genutzt wurde.

Die Herren von Schönau, eine adlige Familie aus dem Elsass, spielten in der Umgebung lange Jahre eine bedeutende Rolle. Sie hatten auch in Rheinfelden, Säckingen und Lörrach-Stetten und Zell Besitzungen und errichteten sich, wie eben auch in Schwörstadt, Herrensitze. Die Geschichte von Schwörstadt ist bis in das 20. Jahrhundert auch die Geschichte von Ober- und Niederschwörstadt. Beide Orte waren zwar eng aneinander gebunden, legten aber genauso viel Wert auf ihre Selbstständigkeit. Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit von Oberschwörstadt war traditionell der Feldbau, während das näher am Rhein gelegenen Niederschwörstadt sich dem Fisch des Flusses widmete. Es gab zwei Kirchen, zwei Marktplätze und viel Konkurrenz zwischen beiden Gemeinden. Erst im Jahr 1929 entschloss man sich, endgültig zu vereinigen. Im Jahr 1971 kam schließlich das auf dem Dinkelberg gelegene Dossenbach hinzu.


Dossenbach
Die Gemeinde Dossenbach liegt auf der Hochfläche des Dinkelberges und wurde erstmals im Jahr 1247 urkundlich genannt. Im Jahr 1971 erfolgte der freiwillige Zusammenschluss mit Schwörstadt. Bekannt ist Dossenbach insbesondere durch die Ereignisse der Badischen Revolution im April 1848, als dort Georg Herwegh von den Württembergern militärisch geschlagen wurde.

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