di
Schriftsprache
➔ dein (Possessivpronomen)
Textbeispiel
“Im Läbe bruchsch e Botti, suscht het‘s di näume glii. Öb d luegsch: Wo ane sotti? - macht‘s bätsch, un de muesch sii.”
Autor | Manfred Marquardt (1927-1982) | Lörrach
“I ha deno zuem Werner gsait: In zwei Johr chasch di revanschiere. Dört chasch deno mi Geburtstag vergesse, wenn ich dr 75ger fiire tue.”
Muettersproch-Gsellschaft | Alemannisch dunkt üs guet | 2004 Heft 1
“Nai, es bruucht jetzt würkli en Fuhrmann uf üsem Kutschbock vu üsere Staatskarosse, dä visionär und muetig sim innere Kompaß in die richtig Richtung folgt, dä nit nur d Geißle schwingt und „Hü-hot“ plared, sondern i dere schwiirige Situation abstiigt, d Rösser tränkt und fuettered, um si hernooch an di churz Leine z neh und mit ihne vorus dä Wäg beschritted, dä usem Dreck use füehrt.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
Hinweis
Form des Possessivpronomens, das den Besitz, das Eigentum oder die Zugehörigkeit anzeigt.
Im Alphabet davor
Alemannische Sprache
Ganz im Südwesten Deutschlands wird eine Sprache gesprochen, die Sprachwissenschaftler als Alemannisch bezeichnen. Die alemannische Sprache wird aber auch außerhalb Deutschlands in den angrenzenden Ländern und Sprachräumen geschwätzt, im Elsass, im österreichischen Vorarlberg, im deutschsprachigen Teil der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in einigen kleinen Sprachinseln Norditaliens.




