di
Schriftsprache
➔ dein (Possessivpronomen)
Textbeispiel
“Un dunten isch si!Bhüet di Gott! Der Guhl, wo uf ein Chilchturn stoht, het no nit gnueg, er bschaut si no. Du Wunderfitz, was gaffsch denn so? Was gilts, sie tuet der ball derfür un zieht e roten Umhang für.”
Autor | Johann Peter Hebel | Der Sommerabend |
“Nai, es bruucht jetzt würkli en Fuhrmann uf üsem Kutschbock vu üsere Staatskarosse, dä visionär und muetig sim innere Kompaß in die richtig Richtung folgt, dä nit nur d Geißle schwingt und "Hü-hot" plared, sondern i dere schwiirige Situation abstiigt, d Rösser tränkt und fuettered, um si hernooch an di churz Leine z neh und mit ihne vorus dä Wäg beschritted, dä usem Dreck use füehrt.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
“Vu Überlinge uf Markdorf und denn seeufwärts bis Nonnehorn, vu wo di früeher Gruppe Obersee no zue uns kumme isch, goht unser Gebiet.”
Autor | Muettersproch-Gsellschaft | Homepage
Hinweis
Form des Possessivpronomens, das den Besitz, das Eigentum oder die Zugehörigkeit anzeigt.
Alemannisch Lexikon
Im Alphabet davor
Alemannische Sprache
Ganz im Südwesten Deutschlands wird eine Sprache gesprochen, die Sprachwissenschaftler als Alemannisch bezeichnen. Die alemannische Sprache wird aber auch außerhalb Deutschlands in den angrenzenden Ländern und Sprachräumen geschwätzt, im Elsass, im österreichischen Vorarlberg, im deutschsprachigen Teil der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in einigen kleinen Sprachinseln Norditaliens.


