di
Schriftsprache
➔ dein (Possessivpronomen)
Textbeispiel
“Wenn di sälle denn no vu zuckende farbige Liechter illuminiert sind, denn chönnt mr mengmol grad meine, do und dört sei die „Bar zum heilige Nikolaus“ iigrichted.”
Autor | Hubert Roth (Mundartautor) | Fenschtergügsler |
“Und wenn de amme Chrützweg stohsch, und nümme weisch, wo`s ane goht, halt still, und frog di Gwisse z`erst, `s cha dütsch, Gottlob, und folg si`m Roth.”
Autor | Johann Peter Hebel | Der Wegweiser |
“Sotsch näume chönne lache, wenn s a dr durerütscht, ne langi Nase mache däm, wo di nit verwütscht.”
Autor | Manfred Marquardt (1927-1982) | Lörrach
Hinweis
Form des Possessivpronomens, das den Besitz, das Eigentum oder die Zugehörigkeit anzeigt.
Alemannisch Lexikon
Im Alphabet davor
Alemannische Sprache
Ganz im Südwesten Deutschlands wird eine Sprache gesprochen, die Sprachwissenschaftler als Alemannisch bezeichnen. Die alemannische Sprache wird aber auch außerhalb Deutschlands in den angrenzenden Ländern und Sprachräumen geschwätzt, im Elsass, im österreichischen Vorarlberg, im deutschsprachigen Teil der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in einigen kleinen Sprachinseln Norditaliens.


