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Höchenschwand | Höchenschwand

Höchenschwand

Höchenschwand, oft auch als Dorf am Himmel umschrieben, liegt auf einem nach Süden geneigten Hochplateau östlich von St. Blasien. Rechts und links verlaufen das Schlücht- und Albtal auf ihrem Weg nach Süden zum Rhein. Durch die Gemarkung des Ortes verläuft die Bundesstraße 500, die Titisee und Schluchsee mit Waldshut-Tiengen verbindet. Bereits im 19. Jahrhundert suchten Erholungsbedürftige und Naturfreunde Höchenschwand auf.Die Grundlage für den Tourismus schuf der damalige Ochsenwirt in Höchenschwand. Er baute seine Gaststätte in ein Hotel um, das sich bald zu einem Kurhaus entwickelte. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand schließlich eine Heilstätte nach der anderen.

Die als gerne als "Dorf am Himmel" bezeichnete Hotzenwaldgemeinde, sie liegt am Scheitelpunkt eines Höhenrückens, ist bereits seit den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts ein anerkannter Erholungs- und Kurort mit zahlreichen Einrichtungen. Heute darf sich Höchenschwand, das auf einer Höhe von 1015 Metern liegt, auch als "Deutschlands höchst gelegener heilklimatischer Kurort" bezeichnen. An günstigen Tagen bietet sich in Höchenschwand eine wunderbare Aussicht nach Süden bis zu den Schweizer Alpen. Den besten Ausblick genießt man vom Rothaus-Zäpfle-Turm, der mit seinen 51 Metern Höhe die gesamte Umgebung überragt.

Höchenschwand wurde vermutlich schon im 10. Jahrhundert von Süden aus besiedelt. Die Namensendung "schwand" deutet auf gerodetes Land hin, dass vermutlich von St. Blasien aus besiedelt wurde. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals im Jahr 1173.Schon zu jener Zeit hatte das nördlich liegende Kloster St. Blasien die Herrschaft vor Ort und betrieb mit seinen zahlreichen Höfen Forst- und Landwirtschaft. Im 14. Jahrhundert entstand unter der Herrschaft der Habsburger die Einigungsverfassung Hauenstein. Unter anderem bildete Höchenschwand und andere Dörfer gemeinsam die Einung Höchenschwand. Nach der Säkularisation des Klosters St. Blasien ging Höchenschwand an das Großherzogtum Baden über. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts machten sich zahlreiche Bürger der Region für einen Erholungs- und Freizeitort im Höchenschwand stark. Seit 1939 ist der Ort staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort.


Amrigschwand
Der Ort liegt südlich von Höchenschwand und wird bereits 1276 urkundlich erwähnt. Bis 1974 war Amrigschwand mit seinen Ortsteilen eine selbständige Gemeinde.

Attlisberg
Der Ort Attlisberg liegt südlich von Höchenschwand und war lange Zeit ein Ortsteil der früher selbständigen Gemeinde Amrigschwand. Urkundlich erscheint Attlisberg erstmals im Jahr 1328.

Ellmenegg
Der Ort Ellmenegg liegt südlich von Höchenschwand und war lange Zeit ein Ortsteil der früher selbständigen Gemeinde Amrigschwand. Urkundlich erscheint Attlisberg erstmals im Jahr 1328.

Frohnschwand
Der Ort liegt südlich von Höchenschwand. Frohnschwand wird erstmals in einer Urkunde von 1035 genannt.

Heppenschwand
Der Ort liegt südlich von Höchenschwand. Urkundlich erscheint Heppenschwand erstmals im Jahr 1328.

Segalen
Der Ort Segalen liegt südlich von Höchenschwand und war lange Zeit ein Ortsteil der früher selbständigen Gemeinde Amrigschwand. Urkundlich erscheint Segalen erstmals im Jahr 1328.

Strittberg
Der Ort liegt südlichöstlich von Höchenschwand. Strittberg, der einstmals "umstrittene Berg", hatte früher ein eigenes Adelsgeschlecht. Aus dem ging 1279 der Schultheiß von Waldshut Arnold von Strittperch, hervor. Im Jahr 1425 kaufte das Kloster St. Blasien den Ort auf.

Tiefenhäusern
Der Ort (Bild) liegt südlich von Höchenschwand an der B500 (Historischer Landgasthof Rössle) und wird bereits im Jahr 894 n. Chr. in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt.

Unterweschnegg
Der Ort liegt südlich von Höchenschwand.

Weschnegg
Der Ort liegt südlich von Höchenschwand.
Höchenschwand

Foto: Höchenschwand

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