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Freiburg (Breisgau) | Freiburg im 16. Jahrhundert

Freiburg im 16. Jahrhundert

Freiburg im Breisgau gilt heute als eine ältesten planmäßig angelegte Städten des Mittelalters in Südwestdeutschland. Im Hochmittelalter verlieh Herzog Konrad I. von Zähringen im Jahr 1120 gemeinsam mit seinem Bruder Berthold III. von Zähringen der "Freien Burg" das Markt- und Stadtrecht. Damit setzte der planmäßige und systematische Ausbau der heutigen Altstadt Freiburg ein. Die günstige Verkehrslage und die nahen Silbervorkommen im Schauinsland, bei Todtnau und im Suggental trugen zum raschen Bedeutungszuwachs und zum wirtschaftlichen Aufschwung Freiburgs bei. Nachdem die Zähringer 1218 im Mannesstamm ausgestorben waren, rückten die Grafen von Urach, die sich in Grafen von Freiburg umbenannten, an deren Stelle. Unter ihrer Regierungszeit dehnte sich die Stadt in drei Vorstädte weiter aus, deren Entwicklung als ein äußerer Gürtel um die Kernstadt bis Ende des 16. Jahrhunderts abgeschlossen war. In die Regierungszeit der Grafen von Freiburg fällt neben der Fertigstellung des gotischen Münsterturms um 1330, woran die finanzkräftige Bürgerschaft den größten Anteil hatte. Auch die Niederlassung von Dominikaner-, Franziskaner- und Augustinerbettelorden und weiterer fallen in diese Zeit, deren Anlagen fortan das Stadtbild mitprägten. Im Jahr 1368 lösten die Habsburger die Grafen von Freiburg als neue Landesherren ab, als sich der Bürger Freiburgs aus freien Stücken der aufstrebenden Dynastie in Europa anschlossen. Die Gründung der Universität Freiburg durch Erzherzog Albrecht VI. von Österreich und seiner Gattin Mechtildis im Jahr 1457 stärkte den Stand Freiburgs ebenso der unterbrochene Weiterbau und schließlich die Vollendung des Freiburger Münsters im frühen 16. Jahrhundert. Der Wohlstand der Stadt und seiner Bürger im Spätmittelalter lässt sich aber auch in den Profanbauten erkennen. Dazu gehören unter anderem das "Historische Kaufhaus Freiburg", das "Kornhaus Freiburg" oder das Stadtpalais "Haus zum Walfisch Freiburg". Das bürgerliche Selbstbewusstsein zu jener Zeit spiegelt sich unter anderem in dem aus Solothurn stammenden Kupferstecher Gregor Sickinger im Auftrag des Stadtrates geschaffenen Stadtansicht, der so genannte Sickingerplan Freiburg (1589).
Freiburger Stadtgeschichten

Foto: Freiburger Stadtgeschichten

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