gsi
Schriftsprache
➔ gewesen
Textbeispiel
“Nit minder wichtig sin d Fraue gsi, wo sich ebefalls als Dichterinne betätigt hen, wie d Ida Preusch-Müller (Kandern), Lin Ritter-Potyka (Friburg), d Hedwig Salm (Friburg), d Lina Kromer (Obereggenen) un d Gertrud Albrecht (Friburg).”
Autor | Muettersproch-Gsellschaft | Homepage
“I wär so gern e Mooler gsi, mii Werkstatt wär d Natur, i hockti zue me Blüemli hi, dets moole, ganz ällei bloß di als Grueß vo unsrer Fluur.”
Autor | Werner Richter (1929-2018) |
“Un wo au noch de Bürgermeischter vo Huuse, Martin Bühler, gebürtig vo Dosebach, in eme ganz hervorragende Alemannisch sini Gmei vorgstellt het, isch erscht recht en guete Alauf für d Mitgliederversammlig bote gsi.”
Muettersproch-Gsellschaft | Alemannisch dunkt üs guet | 2004 Heft 1
“De Ursprung vum Theater isch d Theater-Abteilung vom Männergsangverein Sängerbund gwese.”
Allgemeine Sätze auf Alemannisch
Ähnliche regionale Varianten
➔ gwese
Schwäbisch
➔ gwä
Hinweis
Das Wort gsi (gewesen) ist das Partizip von si (sein).
Im Alphabet davor
Alemannische Sprache
Ganz im Südwesten Deutschlands wird eine Sprache gesprochen, die Sprachwissenschaftler als Alemannisch bezeichnen. Die alemannische Sprache wird aber auch außerhalb Deutschlands in den angrenzenden Ländern und Sprachräumen geschwätzt, im Elsass, im österreichischen Vorarlberg, im deutschsprachigen Teil der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in einigen kleinen Sprachinseln Norditaliens.




