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Iffezheim | Iffezheim

Iffezheim

Die Gemeinde Iffezheim liegt am Fuße des Schwarzwaldes inmitten von Wiesenflächen und Wäldern sowie ausgedehnten Gewässern. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Stadt Rastatt, deren Ortsteile Ottersdorf und Wintersdorf an Iffezheim grenzen, Sandweier, (Baden-Baden) sowie die Gemeinde Hügelsheim. Im Westen wird die Gemarkung vom Fluss Rhein begrenzt, der auch die deutsch-französische Staatsgrenze darstellt.

Bei Touristen beliebt sind die schönen Fachwerkbauten in Iffezheim, die vielen Wander- und Spazierwege, die hochmoderne Staustufe am Rhein mit seiner Fischtreppe. Die nahen Natur- und Landschaftsschutzgebiete in unmittelbarer Nähe des Rheins sind ökologisch wertvolle Refugien und paradiesische Kleinode für Spaziergänger und Wanderfreunde.

Die Staustufe am Rhein, mit über 100 Schleusungen am Tag, ist ein besonderer Anziehungspunkt für Technikfreunde und Rheinradwanderer. Auch die Vielzahl der Zugvögel, die hier alljährlich auf ihrem Flug nach Süden "zwischenlanden", ist bei Vogelliebhabern ein Grund, nach Iffezheim zu kommen.

Zu den bekanntesten Veranstaltungen der Region – die hier in Iffezheim stattfinden - kommen jährlich viele Mensch von Nah und Fern. Hauptattraktion und Besuchermagnet sind die Internationalen Galopprennen. Die "Große Woche" hat den Namen Iffezheim in aller Welt bekannt gemacht. Drei mal im Jahr – zum Frühjahrs-Meeting im Mai, zur "Großen Woche" im August/September und im Oktober zum "Sales & Racing Festival" - kommt internationales Flair in die Gemeinde.

Archäologische Funde auf der Gemarkung von Iffezheim belegen eine seit Jahrtausenden andauernde Besiedlung der Region. Die ersten Spuren stammen von steinzeitlichen Wohngruben, die etwa 2500 v. Chr. erbaut wurden. Weitere Funde aus der Bronze – und Hallstattzeit deuten auf eine durchgängige Besiedlung hin.

Iffezheim wird erstmals urkundlich als "Uffinsheim" im Jahr 1245 n. Chr in einer Schenkungsurkunde der Markgrafen von Baden genannt und gehörte bereits in jener Zeit zur markgräflich badischen Herrschaft. Wie in allen Gemeinden entlang des Rheins lebten die Einwohner Iffezheims neben den Erträgen aus der Landwirtschaft vor allem vom Fischfang und der Rheinschifffahrt, was durch die Symbole des Ankers und des Paddels in dem Jahrhunderte alten Symbol des Gemeindewappens zum Ausdruck kommt.

Im 14. und 15. Jahrhundert war Iffezheim ein bedeutender Marienwallfahrtsort. Im Jahr 1493 zählte Iffezheim zum Amt Stollhofen und bildete mit Sandweier eine politische und kirchliche Gemeinde. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden die beiden Kirchspiele getrennt, kamen jedoch spätestens in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wieder zusammen. Wegen Iffezheims Lage im zentralen Oberrheintal litt seine Bevölkerung unter den schrecklichen europäischen Kriegen des17. und 18. Jahrhunderts. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Iffezheim durch die Soldaten des französischen Generals Mélac am 24./25. August 1689 mit Ausnahme dreier Häuser vollständig niedergebrannt.

Am 28. Februar 1858 setzte Bürgermeister Severin Schäfer seine Unterschrift unter einen Pachtvertrag mit Oskar Eduard Bénazet über die Gebiete "In der Bey" und "Im Waichen". Damit ermöglichte das Dorf die Erstellung einer Pferderennbahn und am 5. September 1858 wurde bereits die erste Siegerin "Amazone" gefeiert. Seither ist das kleine Dorf am Rhein durch seine Rennbahn weltweit bekannt.

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