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Burgen am Eingang zum Höllental

Die Gemeinde Buchenbach, auf deren Gemarkung die beiden Burgen Wiesneck und Falkenstein liegen, erstreckt sich über das untere Höllental, das Wagensteig- und Ibenbachtal bis hinauf zur Hochfläche von St. Märgen. Der Ort besteht aus den Ortsteilen Buchenbach, Unteribental, Wagensteig und Falkenstein. Buchenbach wird erstmals im Jahr 1350 urkundlich genannt, während der Ortsteil Ibental bereits in einer Urkunde des Jahres 1120 erwähnt wird. Einige Jahre später, während einem Streit zwischen der Galluskirche von Kirchzarten und dem Kloster St. Märgen, wird erstmals von dem im lang gestreckten Wagensteigtal gelegenen Weiler Wagensteig gesprochen. Denn dort verläuft eine der ältesten Durchgangsstraße vom Rheintal über den Schwarzwald in die Baar nach Villingen. An diesen Übergangstraßen konnte man gut Geld verdienen, denn Zolleinnahmen und Transportdienstleistungen konnten dort den Durchreisenden und Händlern abverlangt werden. Daher sicherten auch zwei Burgen das Gebiet und den Zugang zu den strategisch und wirtschaftlich wichtigen Schwarzwaldpässen.

Im Jahr 1079 wird erstmals die Burg Wiesneck erwähnt, die am Eingang zum Wagensteigtal bei Buchenbach steht. Sie kontrollierte den Aufstieg zur Wagensteig und gehörte den Grafen von Haigerloch, den Unterstützern und Stifter des Klosters St. Märgen. Sie wurde schon sehr früh von den Zähringern zerstört und neu aufgebaut, als es zu Machstreitigkeiten zwischen den beiden Adelsgeschlechtern und die Vormachstellung im Dreisamtal und im Hochschwarzwald kam. Während des Bauernkrieges wurde die Wiesneck von Bauernverbänden unter der Leitung von Hans Müller von Bulgenbach gestürmt und niedergebrannt. Ebenso erging es der Burg, als sie im Jahr 1644 durch die Franzosen zerstört wurde. Nur noch wenige sichtbare Mauerreste lassen die Vergangenheit der Burg und seiner Bewohner erahnen. Die vermutlich Anfang des 12. Jahrhunderts erbaute Burg Falkenstein diente der Kontrolle des Höllental. Sie wurde von den Rittern von Falkenstein bewohnt, die als Ministeriale den Zähringer Herzögen dienten und den Hochschwarzwald bei Breitnau urbar machen sollten. Die Burg Falkenstein wurde 1388 durch Freiburger Bürger zerstört und verkommt seither als Steinbruch.

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