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Dogern | Dogern am Hochrhein

Dogern am Hochrhein

Zwischen Waldshut-Tiengen im Osten und Albbruck im Westen liegt etwas oberhalb des Rheins der kleine Ort Dogern. Urkundlich erscheint Dogern erstmals im Jahr 1128 in einer Urkunde. Im Jahr 1284 kam Dogern in den Besitz der Johanniterkommende aus dem Klingau.

Später verkaufte der Christliche Orden seine Herrschaftsrechte an Dogern an die Laufenburger Familie "Von Woll". Im Jahr 1335 gelangt das Dorf schließlich an das Kloster Königsfelden. Jahre später wanderte Dogern sogar an den Kanton Bern in der heutigen Schweiz.

Im Jahr 1674 verkaufte der Schweizer Kanton das Dorf an das Kloster St. Blasien im Hochschwarzwald. Im Dreißigjährigen Krieg war Dogern jahrelang verlassen, denn ständig zogen brandschatzende Truppen den Hochrhein entlang und hinterließen ein Spur der Verwüstung in den Städten und Dörfern. Nach diesen kriegerischen Jahren begann im ausgehenden 17. Jahrhundert der Wiederaufbau.

Die Salpeterunruhen im Hotzenwald brachen zwischen 1728 und 1755 aus und waren auch in Dogern sehr gut zu spüren. Der Dogener Leontius Brutsche versuchte mit einer Wallfahrt nach Einsiedeln die Forderungen der Salpeterer zu unterstützen. Er wurde später in Albbruck als Rädelsführer verurteilt und in Dogern enthauptet. Andere ereilte das Schicksal der Verbannung in das Banat nach Ungarn.

Seit 1806 gehörte Dogern zum Großherzogtum Baden. Zu einer großen Auswanderungswelle nach Amerika führte die mageren Jahre zwischen 1815 und 1818. Im Süden von Dogern liegt der Rhein, über dessen Flussarm lange Zeit eine Fähre zur Schweizer Seite fuhr. Seit 1933 wird hier das Wasser des Rhein zur Stromgewinnung genutzt. Eine großes Stauwehr sammelt das Rheinwasser und anschließend werden damit große Turbinen zur Stromerzeugung gefüttert.
Dogern

Foto: Dogern

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