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Bern

Bern ist mit rund 130.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt der Schweiz. Seit 1848 ist Bern als Bundesstadt der Schweiz, Sitz der eidgenössischen Bundesbehörden und –verwaltungen, Hauptstadt des Kantons Bern, seit 1874 Sitz des Weltpostvereins (UPU) und war unter anderem Austragungsort des Finalspiels der Fußballweltmeisterschaft 1954.

Hoch über dem Fluss Aare thront die weitläufige und doch klar umgrenzte Stadt Bern auf einer langgestreckten Halbinsel. Der Flusslauf, der die Stadt in einer Schlaufe umfließt, bot wie ein riesiger Burggraben seit der Gründung Berns im 12. Jahrhundert einen natürlichen Schutz. Die Altstadt Berns gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Schweiz. Mit ihren vielen Brunnen, dem Münster und den Lauben, wie man die bedeckten und zum Einkaufen einladenden Gehsteige bezeichnet, hat die alte Zähringerstadt eine besondere Atmosphäre. Schon Johann Wolfgang von Goethe schwärmte 1779 in einem Brief an seine Freundin Charlotte von Stein über die Stadt Bern. "Sie ist die Schönste, die wir je gesehen haben."

Als bisher älteste auf dem heutigen Stadtgebiet Berns gelegene Siedlung gilt ein keltisches Oppidum. In römischer Zeit waren die Römer Vorort, gaben ihre Höfe aber vermutlich im 3. oder 4. Jahrhundert n.Chr. auf, als auch das Gebiet zwischen Rhein und Alpen von der Völkerwanderung eingenommen wurde. Im frühen Mittelalter gab es auf dem Stadtgebiet Berns einen burgundischen Königshof. Als eigentliche Stadtgründer gelten die Zähringer. Der hohe, von der Aare umspülte Molassehügel muss sich im 12. Jahrhundert für Herzog Berchtold V. von Zähringen förmlich angeboten haben, ihn für eine Stadtgründung als Bollwerk seines Reichs gegen Westen zu nutzen. Vom Burgviertel aus, der ins Aareknie eingeschmiegten Nydegg (niedrige Ecke), schritt der Städtebau ab 1191 nach einem symmetrischen Plan gen Westen voran.

Wie die anderen Stadtgründungen der Zähringer folgte auch die Errichtung von Bern einem Schema, das keine großen Plätze vorsah, dafür aber parallel geführte Straßen mit einer Hauptstraße, die in Bern rund 26 Meter breit ist. Eine Gasse verbindet die parallelen Straßenzüge, so dass der Stadtgrundriss die Form eines Kreuzes erhält. Die Grundstücke in der neu gegründeten Stadt Bern, die sogenannten Hofstätten, waren einheitlich parzelliert. Als besonders fortschrittlich für jene Zeit galt bereits die Wasserversorgung. Ein Bach, der durch die Stadt geführt wurde, sowie Abwassergräben und eine Trinkwasserversorgung mit Brunnen zeichneten die Planung von Anfang an aus.

Der Stadtgrundriss der schweizerischen Bundeshauptstadt Bern hat sich bis heute erhalten und blieb sogar seit dem Mittelalter unverändert. Die heutige Altstadt Berns gilt daher in seinem Kern als bedeutendes Zeugnis der zähringischen Städtebaukunst und wurde auch deshalb 1983 in Florenz in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Für viele Menschen ist Bern jedes Jahr eines der Ausflugsziele in der Schweiz. Die Stadt bietet eine große Palette an Sehenswürdigkeiten, wie Münster, Zytglogge (Zeitglockenturm), BärenPark, Bundeshaus/Bundesplatz, Aare, mehr als 100 Brunnen, Lauben, Tierpark und vieles mehr.

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