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Schweiz | Kanton Basel-Stadt

Kanton Basel-Stadt

Als Kanton Basel-Stadt bezeichnet man einen deutschsprachigen Kanton in der Schweiz, im Nordwesten des Schweizer Staatsgebiets gelegen. Der Kanton gehört zu den flächenmäßig kleinsten der Schweiz, hat allerdings eine der höchsten Siedlungsdichte. Zum Kanton Basel-Stadt gehören die Gemeinden Riehen und Bettingen sowie Basel-Stadt. Basel ist zugleich der Hauptort. Während sich das Basler Stadtgebiet am rechts und links des Rheinknies liegt, befinden sich Riehen und Bettingen am Ausgang des Wiesentals rechts des Rheins.

Die Entstehung des Kantons Basel-Stadt geht in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Die Stadt Basel am Rhein ist die drittgrößte Stadt der Schweiz und liegt am so genannten Rheinknie im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Frankreich. Die Stadt Basel selbst wird unterteilt in Kleinbasel auf der rechten und Großbasel mit dem Münsterhügel auf der linken Rheinseite. Schon die Kelten hatten eine Siedlung auf dem heutigen Münsterberg. Zahlreiche archäologische Ausgrabungen haben dies in den letzten Jahren eindrucksvoll bestätigt. Als die Römer über die Alpen kamen und die Kelten im ersten vorchristlichen Jahrhundert unterworfen hatten, ließen sie sich dauerhaft auf dem Münsterberg mit dem römischen Lagerposten "Basilea" nieder.

In der Nähe befand sich die damals weit bedeutenderen Siedlung Augusta Raurica, die heute teilweise archäologisch ausgegraben als Freilichtmuseum besichtigt werden kann. In der Völkerwanderungszeit wurde Basel dann im 5. Jahrhundert von Alemannen besiedelt. Urkundlich wird der Ortsname "Basilia" erstmals im Jahr 374 n. Chr. erwähnt. Nachdem die Alemannen im Jahr 496 n. Chr. gegen den Frankrenkönig Chlodwig verloren, wurden sie zumindest verwaltungstechnisch dem Fränkischen Reich angegliedert. Bereits 740 n. Chr. wurde Basel Bischofsstadt. Um 912 kam Basel an Burgund und mit diesem 1006 zum Deutschen Reich. Im Jahr 1019 wurde das Münster von Kaiser Heinrich II. geweiht und um das Jahr 1225 stand die erste große Brücke über den Rhein. Nach dem Bau der Rheinbrücke entstand zur Sicherung des Übergangs das rechtsrheinische Kleinbasel als Brückenkopf.

Zuerst unter bischöflicher Herrschaft, dann einige Jahre selbständig, schloss sich Basel schließlich 1501 der Eidgenossenschaft an. Diese hatte sich bereits im Jahr 1499 von den Habsburgern befreit und dadurch ihre Selbständigkeit erlangt. Im 14. Jahrhundert hatte sich die Stadt bereits von der bischöflichen Herrschaft losgelöst, behielt aber den Bischofsstab im Wappen. Im Jahr 1356, im so genannten Basler Erdbeben, das bis heute schwerste Erdbeben Mitteleuropas, wurde fast die gesamte Stadt zerstört. Eine kulturelle Blüte im 16. Jahrhundert führte dazu, dass sich zahlreiche Gelehrte in Basel aufhielten. Zu ihnen zählte unter anderem Erasmus von Rotterdam, der Basel zu einem Zentrum des Humanismus machte.

Kanton Basel-Stadt
Verwaltung des Kantons Basel-Stadt
Verwaltung Einwohnergemeinde Basel
www.bs.ch

Siehe auch ...

» Basel

» Riehen

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