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Staufen (Breisgau) | Kapuzinerhof Staufen

Kapuzinerhof Staufen

Der Kapuzinerhof in Staufen geht auf das ehemalige Kapuzinerkloster Staufen zurück, dessen Geschichte eng mit der Entwicklung der Stadt im 17. und 18. Jahrhundert verbunden ist. Heute wird der Kapuzinerhof als Veranstaltungsort genutzt. Das Kloster in Staufen entstand nach der Zerstörung des Kapuzinerklosters Neuenburg 1675 durch französische Truppen. Am 17. September 1683 legte Abt Roman Edel aus dem benachbarten Kloster St. Trudpert den Grundstein. Die Klosterkirche wurde 1699 geweiht. Wie viele Klöster in Süddeutschland geriet auch das Kapuzinerkloster Staufen im späten 18. Jahrhundert in Schwierigkeiten, maßgeblich durch die Aufklärung, wirtschaftliche Probleme, sinkende Zahl der Mönche und schließlich die 1803 herbeigeführt Säkularisation. Dennoch bestand das Staufener Kapuzinerkloster bis 1834, länger als viele andere Kapuzinerstandorte im Großherzogtum Baden. Nach der Auflösung wurden die Gebäude unterschiedlich genutzt, teils umgebaut oder neu strukturiert. Aus diesem Umfeld entwickelte sich später der Kapuzinerhof, der heute als Kultur‑, Veranstaltungs‑ und Trainingsort dient.

Kapuzinerhof Staufen

Grunerner Straße 3

79219 Staufen im Breisgau

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