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Neuhausen ob Eck | Neuhausen ob Eck

Neuhausen ob Eck

Neuhausen ob Eck ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen. Der Ort liegt auf der Hochfläche der "Eck", auch "Ecke" oder "Egge" genannt. Es handelt sich dabei um einem Höhenzug der Hegau-Alb, zwischen Schwäbischer Alb, Donautal und Hegau. Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Mühlheim an der Donau und Buchheim, im Osten an Leibertingen und Sauldorf im Landkreis Sigmaringen, im Westen an Emmingen-Liptingen und Tuttlingen und im Süden an Mühlingen sowie Eigeltingen, die zumLandkreis Konstanz gehören.

Der Ort wird erstmals in einer Urkunde Urbans II. von 1095 erwähnt, in der der Papst Schenkungen der Grafen Eberhard und Burkhard von Nellenburg an das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen (Schweiz) bestätigt. Der Ort war jedoch schon in der Hallsteinzeit vor mehr als 3000 Jahren besiedelt. Beweise hierfür sind dort nachgewiesene große Grabhügel im Gewann "Hatzgerwiesen" zwischen Neuhausen ob Eck und Worndorf.

Das Patronat der 1275 erwähnten Gervasiuskirche stand bis ins 20. Jahrhundert. dem Kloster Allerheiligen und dessen Rechtsnachfolgern zu. Die heutige Kirche hat einen in den unteren Stockwerken gotischen Turm. Sie enthält einen gotischen Taufstein und eine Kanzel im Spätrenaissancestil. Neuhausen ob Eck gehörte zur Grafschaft Nellenburg und kam im 15. Jahrhundert an Württemberg. Dennoch beanspruchten die Herzöge von Österreich durch die Grafen von Nellenburg auch später noch die forstliche und die Malefizobrigkeit. Die österreichische Zollstelle war bis 1805 im Gasthaus Krone, und der Wirt war gleichzeitig Zöllner.

In Kriegszeiten hatte das an einer wichtigen Heerstraße gelegene Neuhausen ob Eck immer schwer zu leiden. 1632 wurde es von den Kaiserlichen ausgeplündert und verbrannt, im 17. und 18. Jh. noch mehrmals stark mitgenommen am 5. 5. 1800 fand hier ein Gefecht zwischen Truppen General Neys und Erzherzog Ferdinands von Österreich statt. 1938 wurde in Neuhausen ein Heeresflugplatz mit Garnission eingerichtet, die bis 1994 bestand und dann aufgelöst wurde. Heute befindet sich auf dem Gelände einer neuer Gewerbepark.

Im Zuge der Gemeindereform wurden die ehemals badischen Gemeinden Schwandorf und Worndorf zum 1. Januar 1973 in die Gemeinde Neuhausen ob Eck eingemeindet. Neuhausen ob Eck, Schwandorf und Worndorf bilden seither die neue Gesamtgemeinde mit der Gemarkungsfläche von 4.620 Hektar. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich Neuhausen ob Eck von der früheren landwirtschaftlichen orientierten Gemeinde hin zu einer modernen Wohngemeinde. Der Landwirtschaft kommt jedoch immer noch eine gewisse Bedeutung zu.

Schwandorf
Der Ortsteil Schwandorf liegt südlich von Neuhausen, wurde im Jahr 1145 erstmals urkundlich erwähnt und besteht aus Ober- und Unterschwandorf. Das zu Schwandorf gehörende Holzach wird bereits 785 n. Chr. genannt. Beide Dörfer gehörten zu Nellenburg, kamen 1805 zu Württemberg und wurden dann 1810 badisch und 1973 in die Gemeinde Neuhausen ob Eck eingemeindet.

Worndorf
Der Ortsteil Worndorf liegt östlich von Neuhausen und wurde 993 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt. Worndorf war Teil einer eigenen Herrschaft, die 1806 zum Baden kam und 1973 in die Gemeinde Neuhausen ob Eck eingemeindet wurde.

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