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Breisach | Alte Breisacher Bauwerke

Alte Breisacher Bauwerke

Das eindrucksvollste Bauwerk Breisachs und besondere kulturhistorische Wahrzeichen des Breisgaus ist das St. Stephansmünster mit seinen beiden unterschiedlichen Türmen. Ende des 12. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen, der erst 300 Jahre später beendet wurde. Im Jahre 1526 wurde auch der berühmte, ganz aus Lindenholz geschnitzte Hochaltar im Breisacher Münster fertig gestellt, der als Wunderwerk der Spätgotik gilt. Von größtem kunsthistorischem Wert sind auch die Wandmalereien von Martin Schongauer.

Das Münster auf dem Münsterberg mit seinen romanischen und gotischen Elementen wurde im Zweiten Weltkrieg zu einem großen Teil zerstört, jedoch in den Nachkriegsjahren wieder aufgebaut, und zählt heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Region. Wer auf dem 35 Meter hohen Breisacher Münsterberg steht, kann neben dem beidruckenden sakralen Bauwerk seinen Blick nach Westen über den Rhein hinweg ins nahe gelegene Elsass schweifen lassen. Je nach Witterung bietet sich ein herrlicher Panoramablick über die Rheinebene und zu den Berglandschaften. Hier reihen sich Vogesen, der Kaiserstuhl und die blauen Höhen des Schwarzwaldes aneinander.

Neben dem St. Stephansmünster gehört der Radbrunnenturm zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerken Breisachs. Der im Innern befindliche rund 41 Meter tiefe Brunnen wurde um im 12. Jahrhundert n. Chr. angelegt. Die Stadt am Rhein blühte im Mittelalter auf und wurde mit einer mittelalterlichen Festung ausgebaut und gesichert. Breisach hatte zeitweise bis zu dreißig Tore und Wehrtürme, von denen heute mit dem Gutgesellentor, dem Hagenbachturm, dem Kapftor, dem Kupfertor, dem Rheintor und dem Schwedenturm – der heute als Turm in der St. Josephskirche weiterlebt - nur noch sechs erhalten sind.

Das barocke Rheintor mit seiner prunkvollen Westfassade zählt zu den besonders sehenswertesten Bauwerken aus der französischen Festungszeit Breisachs. Im Rheintor ist auch das Museum für Stadtgeschichte untergebracht. Um sich eine Vorstellung über die Zeit Breisachs als französische Festung zu bekommen, lohnt ein Gang ins benachbarte elsässische Neu-Breisach.

Das französische Neuf-Brisach bietet eine einmalige und sehenswerte Architektur. Eine Festung, Ende des siebzehnten bis Anfang des achtzehnten Jahrhunderts erbaut, ist bis zum heutigen Tag fast vollständig erhalten. Die sternenförmige Festungsanlage hat so große Dimensionen, dass eine ganze Stadt darin Platz findet. Neuf-Brisach ist ein einziges Museum und seit dem Jahr 2000 besteht auch eine offizielle Städtepartnerschaft zwischen Breisach und Neuf-Brisach.

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