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Fastnachtsmuseen in Baden-Württemberg

Gaienhofen | Hemmenhofen

Hemmenhofen

Hemmenhofen ist ein Dorf auf der Südseite der Halbinsel Höri am Untersee. Funde aus der Steinzeit bei den Resten einer Pfahlbausiedlung nahe der Mündung des Mühlenbaches in den See und alemannisches Reihengräberfeld des 7. Jahrhunderts lassen eine sehr lange Besiedlungsgeschichte vermuten. Urkundlich erscheint Hemmenhofen erstmals im jahr 882 n.Chr. als "Hemminhovun". Die Ortsherrschaft in Hemmenhofen wurde bereits 882 vom Konstanzer Bischof an das Kloster St. Gallen verkauft, von dem sie 1282/83 an das Zisterzienserinnenkloster Feldbach bei Steckborn am gegenüberliegenden Thurgauer Ufer kam. Das erst 1848 aufgehobene schweizer Nonnenkloster hatte in Hemmenhofen Grundbesitz, bezog Zehnten und sonstige Gefälle und ließ hier bis 1805 durch seinen Vogt die niedere Gerichtsbarkeit ausüben. Die anderen Hoheitsrechte über das Dorf Hemmenhofen standen Österreich als Inhaber der Landgrafschaft Nellenburg zu. Im Jahr 1806 kam Hemmenhofen erst an Württemberg, dann 1810 an Baden. 1974 wurde das Dorf mit Gaienhofen vereinigt. Heute ist Hemmenhofen ein beliebter Ferienort am Untersee. Der namhafte Maler Otto Dix wirkte neben Hesse ebenfalls auf der "Höri" und hinterließ einige Werke in seiner früheren "Werkstatt", dem heutigen Otto-Dix-Haus in Hemmenhofen.

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