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Weilheim an der Teck | Weilheim an der Teck

Weilheim an der Teck

Die Zähringerstadt Weilheim an der Teck liegt in landschaftlich reizvoller Lage am Fuße der Schwäbischen Alb. Als traditionsreiche Stadt im Landkreises Esslingen ist Weilheim heute Mittelpunkt des Verwaltungsraumes Weilheim mit den Orten Bissingen, Hepsisau, Holzmaden, Neidlingen, Ochsenwang und Ohmde. Bei Weilheim erheben sich die markante Limburg (598 m), der "Hausberg" von Weilheim, und der Egelsberg (428 m). Durch den Ort fließt der Fluss Lindach.

Weilheim an der Teck blickt auf eine lange Besiedlungsgeschichte zurück. Ur- und frühgeschichtliche Funde weisen auf eine sehr frühe Besiedlung des Raumes Weilheim hin. Der erste schriftliche Nachweis von Weilheim findet sich in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch aus dem Jahre 769 n.Chr. Eine der einflussreichsten Adelspersönlichkeiten des Hochmittelalters war "Bertold mit dem Bart" aus dem Geschlecht der Zähringer. Er ließ auf dem Hausberg eine Burganlage errichten, die heute meist als Burg Limburg (Schwäbische Alb) bezeichnet wird. Er gründete zwischen den Siedlungen Unterhofen und Oberhofen im heutigen Stadtkern um das Jahr 1070 eine Probstei. Politische Entwicklungen führten allerdings dazu, dass die Zähringer ihre Herrschaft in den Breisgau am Oberrhein verlegten, wo im Jahr 1120 schließlich Freiburg zum neuen Mittelpunkt ihrer Macht wurde.

Die Propstei in Weilheim wurde aufgegeben, im Jahr 1093 nach St. Peter im Schwarzwald umgesiedelt und dort zum Kloster ausgebaut. Weilheim wurde dennoch 1319 zur Stadt erhoben, befestigt und kam 1334 an Württemberg. Die Einwohner erhielten bürgerliche Rechte, Weilheim an der Teck erlangte das Marktrecht und gewann alsbald an Bedeutung. Ende des 19. Jahrhunderts setzte eine leichte industrielle Entwicklung ein. Die Eisenbahn brachte 1908 den Anschluss an die neuen Verkehrswege. Im Zuge einer kommunalen Gebietsreform wurde 1972 die bis dahin selbständige Gemeinde Hepsisau in die Stadt Weilheim an der Teck eingegliedert. Zusammen mit dem Teilort Hepsisau gehört Weilheim mittlerweile zu den größten Kirschanbaugebieten Deutschlands.

Als sehenswert in Weilheim gilt der sanierte Stadtkern mit seinen charmanten Fachwerkhäusern rund um den Marktplatz. Gegenüber dem historischen Rathaus von 1777 erhebt sich die Peterskirche mit ihren wertvollen Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert und der ältesten Barockorgel des Landkreises aus dem ausgehenden 18. Jahurndert. Das 2001 sanierte Kapuzinerhaus aus dem Jahr 1565 beherbergt heute die moderne und gut besuchte Stadtbücherei. Für das Vereinsleben und Feierstunden dient das ansprechende Bürgerhaus aus dem Jahre 1557.

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