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Johann Wolfgang von Goethes Schwester in Emmendingen

Emmendingen liegt zwischen dem Fluss Elz im Schwarzwald und den Schwarzwald-Vorbergen im nördlichen Breisgau. Die Stadt hat im Leben von Johann Wolfgang von Goethe eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Hier lebte von 1774 bis zu ihrem Tod 1777 seine Schwester Cornelia Schlosser (1750-1777) und sein Werk "Hermann und Dorothea" spielt im ehemaligen "Gasthaus zum Löwen" am Emmendinger Marktplatz. Goethes Schwester Cornelia Schlosser war mit Johann Georg Schlosser (1739-1799) verheiratet, der in Emmendingen als markgräflicher Oberamtmann in der alten Markgrafenstadt tätig war. Zwei Jahre nach Cornelias frühem Tod kehrte Goethe 1779 nach Emmendingen zurück, um ihr Grab auf dem heutigen Alten Friedhof Emmendingen zu besuchen. Das Grabmal gilt als bedeutendes Kulturdenkmal der Stadt.

An Johann Wolfgang von Goethe, seine Schwester und ihren Ehemann Johann Georg Schlosser (1739-1799) gibt es heute zahlreiche Gedenkorte und Sehenswürdigkeiten in Emmendingen. Das Schlosserhaus als ehemaliges Wohnhaus von Cornelia und Johann Georg Schlosser. Es beherbergt heute die Stadtbibliothek Emmendingen und erinnert mit einer Tafel an die berühmten Gäste. Die Emmendinger Goethe-Säule erinnert an den Dichter und seine Verbindung zur Stadt erinnert. Das Goethe-Gymnasium Emmendingen als lokale weiterführende Schule trägt zu Ehren des Dichters seinen Namen. Im Rahmen von Emmendinger Stadtführungen gibt es die Cornelia Schlosser Schauspielführung, eine thematische Führung, die sich der historischen Persönlichkeit Cornelia Schlosser widmet.
Badische Geschichten

Foto: Badische Geschichten