Weinbau in Malterdingen
Der Weinort Malerdingen liegt am Westrand des Schwarzwalds im nördlichen Breisgau im unteren Fernecker Tal. Die Geschichte des Weinanbaus in Malterdingen blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und wurde vor allem von örtlichen Zisterziensermönchen gefördert, die in Malterdingen Grundbesitz hatten und ein Hofgut betrieben. Ein Gewann, auf dem heute das Weingut Huber Malterdingen liegt, wird heute noch als Mönchhofmatten bezeichnet. Die Mönche brachten Spätburgunder aus dem Burgund in die Region. Der rote Spätburgunder wurde im 13. Jahrhundert bereits urkundlich erwähnt und erlangte unter dem Namen "Malterdinger" überregional als Qualitätswein große Bekanntheit. Im ausgehenden Mittelalter florierte der der Weinbau weiter. Das Kloster Tennenbach bewirtschaftete bis zum Beginn des Dreißigjährigen Kriegs rund 55 Hektar Reben in Malterdingen.
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