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Nagold | Nagold
Nagold

Nagold

Die gewerbereiche Stadt Nagold liegt im Nagoldtal an der Grenze zwischen dem heute vom Tourismus geprägten Nordschwarzwald und dem östlich anschließenden industriell geprägten Ballungsraum Boblingen, Sindelfingen und Herrenberg. Der sehenswerte Stadtkern mit seinen herausgeputztes Fachwerkhäusern ist ein beliebtes Ausflugsziel. Seit 1. Januar 1981 ist Nagold eine Große Kreisstadt. Mit der Stadt Haiterbach und den Gemeinden Ebhausen und Rohrdorf hat Nagold eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Die ältesten Siedlungsspuren der Stadt reichen bis ins vierte vorchristliche Jahrtausend zurück. Archäologische Funde stammen von Kelten und Römern. Ein keltisches Hügelgrab, Krautbühl oder auch Heidbühl genannt, liegt an der Uferstraße in Nagold.

Im Jahre 786 n. Chr. wurde Nagold erstmals als "villa nagaltuna" urkundlich genannt. In fränkischer Zeit residierte hier im engen Nagoldtal ein Gaugraf. Die überlegt durchgeführte Stadtgründung geht auf den Pfalzgrafen Rudolf I. von Tübingen zurück, der zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Stadt aufblühen ließ. Wenig später kam Nagold an die Grafen von Hohenberg, unter deren Regie die Stadt weiter befestigt und ausgebaut wurde. Im Jahr 1363 mussten die Hohenberger ihren Besitz an die Grafen von Württemberg verkaufen. Zur Beginn des 16. Jahrhunderts bemühten sich die Habsburger, Nagold ihrem Herrschaftsbereich zuzuordnen. Die Württemberger behielten jedoch die Oberhand und führten die Reformation ein. Durch diese Grenzlage zwischen den Herrscherhäuser Habsburg und Württemberg wurde die Entwicklung Nagolds immer wieder beeinträchtigt. Schwer heimgesucht wurde die Stadt im Dreißigjährigen Krieg. Damals wurde auch die Burg Hohennagold auf dem heutigen Schlossberg zerstört.

1795 trat auf Initiative des Stadtschreibers Ludwig Hofacker ein so genanntes"Vorparlament" des württembergischen Oberlandes zusammen, dessen Ziel es war, die Landstände zu reformieren. Von 1806 bis 1938 war Nagold Sitz eines Oberamtes und wurde später Landkreis Calw zugeordnet. Die Funktion einer Amtsstadt, die frühe Mechanisierung des Handwerks im Zeitalter der industriellen Revolution und die darauf folgende wirtschaftliche Entwicklung im 19. Jahrhundert sorgte für eine solide wirtschaftliche Einwicklung Nagolgs in den letzten zwei Jahrhunderten. Der außergewöhnliche Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg sowie der 1960 auf dem Eisberg errichteten Garnison der Bundeswehr trugen ihn auf ins 20. Jahrhundert. Zwischen 1971 und 1974 erfolgte die Eingemeindungen von Pfrondorf, Gündringen, Mindersbach, Schietingen, Vollmaringen, Hochdorf, Emmingen. Seit 1981 ist Nagold "Große Kreisstadt".


Emmingen
Emmingen liegt am rechtsseitigen Hang des Nagoldtales zwischen der Kernstadt Nagold und Wildberg. Seit dem 1. Oktober 1974 ist Emmingen ein Stadtteil von Nagold.

Gündringen
Gündringen liegt im Nordschwarzwald, südlich von Nagold im oberen Nagoldtal. Urkundlich erscheint der Ort erstmals 820 n.Chr. 1971 wurde Gündringen zur Stadt Nagold eingemeindet.

Hochdorf
Hochdorf ist ein Stadtteil von Nagold im Landkreis Calw und ist mit rund 2000 Einwohnern der größte Stadtteil. Überregional bekannt ist der Ort für seine Kronenbrauerei.

Iselshausen
Iselshausen ist ein Stadtteil von Nagold im Nordschwarzwald. Der Ort liegt an der Nahtstelle von Schwarzwald und Gäu, von Wäldern umgeben, südlich von Nagold am Zusammenfluss von Waldach und Steinach.

Mindersbach
Mindersbach ist ein Stadtteil von Nagold im Landkreis Calw. Das Dorf liegt nördlich des Kernorts und wurde erstmals im Jahr 1005 urkundlich genannt.

Pfrondorf
Pfrondorf ist ein Stadtteil von Nagold im Nordschwarzwald. Das Dorf liegt nördlich der Kernstadt. 1971 wurde Pfrondorf schließlich zur Stadt Nagold eingemeindet.

Schietingen
Schietingen ist ein Stadtteil von Nagold im Nordschwarzwald und liegt südlich der Kernstadt. Eine erste urkundliche Nennung von Schietingen erfolgte 1088.

Vollmaringen
Vollmaringen liegt südöstlich von Nagold im Nordschwarzwald und ist mit rund 1800 Einwohnern der zweitgrößte Stadtteil der großen Kreisstadt.

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