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Hilzingen | Burg Hohenkrähen

Burg Hohenkrähen

Die Burg Hohenkrähen ist eine Ruine auf dem Berg Hohenkrähen nahe den Orten Duchtlingen und Mühlhausen-Ehehingen im Hegau. Die 644 m ü. NN. hohe Erhebung ist ein typischer Berg im Hegau und vulkanischen Ursprungs. Der Name des Bergs und der Burg wird auf das keltische Wort "craig" für Fels zurückgeführt. Die Burg wurde wohl von den Herren von Kräen Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. Angehörigen des Geschlechts war die günstig gelegene Feste Hohenkrähen eine Zeit lang Ausgangspunkt für ihre Raubzüge und sicherer Zufluchtsort. Die Burg hielt während der so genannten Friedinger Fehde 1479/80 der württembergischen Belagerung stand.

Im Jahr 1512 ließ sie der Schwäbische Bund durch Georg von Frundsberg mit einem 8000 Mann starken und mit schwerem Geschütz ausgestatteten Heer belagern. Verwundung und Flucht des Burgherren ermöglichten es, die Festung Hohenkrähen zu zerstören. In den folgenden Jahren wurde sie wieder aufgebaut und als österreichisches Lehen noch für wenige Jahre den Friedingern überlassen und nach 1534 an verschiedene Adelsfamilien weitergegeben. Im Jahr 1632 bemächtigte sich der Hohentwieler Kommandant Löscher der Wehranlage, 1634 ließ sie sein Nachfolger, Konrad Widerholt niederbrennen. Seither ist die Burg verlassen. Ab 1758 ist die Burg Hohenkrähen im Besitz der Freiherren von Reischach. Seit 1956 pachtet die Pfadfinderschaft Grauer Reiter die Ruine vom Freiherr von Reischach. Im Gegenzug ist die Pfadfinderschaft verpflichtet, die Gebäude und Anlagen in der Vorburg in Stand zu halten.

Die Geschichte der Burg und ihrer verwegenen Besitzer eignete sich bestens für Geschichten und Legenden. Die Legende vom Poppele unter anderem hat in der Region viele lokale Überlieferungen. Sie handeln alle vom Burgvogt und Raubritter Popolius Maier, der etwa Anfang des 15. Jahrhunderts auf der Burg lebte und der Legende nach, zur Strafe für begangene Bosheiten, als "Burggeist Poppele" rastlos durch die Umgebung ziehen musste. Ein Feldkreuz am Fuße des Berges soll vor dem Geist schützen. Die Figur spielt auch eine wichtige Rolle in der Singener Fastnacht.

Der Berggipfel ist heute ist stark verwildert, Sträucher und Bäume überziehen das Gelände. den Gipfel erreicht man über einen schmalen Pfad. 2007 musste ein Teil des Hohenkrähen ab der Vorburg wegen eines Felssturzes bis auf weiteres für jegliche Begehung gesperrt werden Von der zugänglichen Ruine hat man normalerweise eine tolle Aussicht auf die benachbarte Festung Hohentwiel, die Burg Mägdeberg, das westliche Bodenseegebiet und den Hegau. Eines der beiden Häuser und der Zeltplatz auf Höhe der Vorburg können von Gruppen aus Wunsch gemietet werden. Auskunft darüber gibt die Homepage der Pfadfinderschaft Grauer Reiter e.V.

Burg Hohenkrähen

 Private Internetseite

78247 Hilzingen

www.burg-hohenkraehen.de

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