Stettner Mühle Gundelfingen
Die Geschichte der Gundelfinger Mühle geht ins 18. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1747 erhielt der damalige Vogt Mathias Scherer vom Markgrafen Karl-Friedrich von Baden-Durlach die Erlaubnis zum Bau einer Mühle. Um auch das dazugehöre Wasser zu haben, erkaufte er 1751 von der Stadt Freiburg ein Wasserrecht. Dieses gestattete ihm, über einen eigens dafür hergestellten Graben seine Mühle mit Wasser aus verschiedenen Bächen zu speisen. Zu Beginn war die Mühle eine Kundenmühle, worin das Getreide für die örtlichen anliefernden Bauern gemahlen wurde. Ende des 19. Jahrhunderts übernahm Leonhard Stettner die Gundelfinger Mühle und veränderte sie zu einer Handelsmühle. Aufgekauftes Getreide wurde auf eigene Rechnung gemahlen und verkauft. Im Jahr 1960 stellte die Familie Stettner den Mühlenbetrieb ein. Mitte der 1980er wurde das Mühlengebäude unter Mitwirkung des Landesdenkmalamtes historisch restauriert. Das bis heute erhaltene Mühlengehöft ist als Kulturdenkmal in der Liste der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale des Landes Baden-Württemberg eingetragen.
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