Winzergenossenschaft Kiechlinsbergen
Der Winzerort
Kiechlinsbergen gehört zu den ältesten und schönsten Winzerdörfer am
Kaiserstuhl. Im Jahre 873 n. Chr. wird der
Weinbau erstmals urkundlich genannt. 1930 erfolgte die Gründung der
Winzergenossenschaft Kiechlinsbergen im ehemaligen Kloster in
Kiechlinsbergen. Dort werden bis heute in den historischen Gewölbekellern die Weine der
Winzergenossenschaft Kiechlinsbergen gelagert. Zu den bekannten Spitzenlagen der
Winzergenossenschaft gehören der Kiechlinsberger Ölberg und die Kiechlinsberger Teufelsburg. Der Kiechlinsberger Ölberg ist eine Hang- bzw. Steillage mit südwestlicher Ausrichtung. Der fruchtbare Vulkanverwitterungsboden mit der besonderen Wärmespeicherfähigkeit ist die Grundlage für das besondere Kleinklima der Weinreben. Ein wertvoller Mineralgehalt sorgt vor allem für gehaltvolle, ausdrucksstarke Grauburgunder und Spätburgunder sowie extraktreiche und reife Gewürztraminer. Die Lage Kiechlinsberger Teufelsburg umfasst hauptsächlich tiefgründigen Lössböden mit einer hohen Wasserspeicherfähigkeit. Der Wärmehaushalt ist im Vergleich zum Vulkanverwitterungsboden mit der besonderen Wärmespeicherfähigkeit etwas niedriger als bei der Lage Ölberg. Es ist daher ein idealer Standort für Weißburgunder und Müller-Thurgau. Geographisch gehört die
Winzergenossenschaft Kiechlinsbergen zum
Weinbaugebiet Baden und zählt innerhalb dieses Anbaugebiets zur
Weinregion Kaiserstuhl. Im Jahr 2011 haben sich die haben die Mitglieder der
Winzergenossenschaft Kiechlinsbergen und der
Winzergenossenschaft Königschaffhausen mit deutlicher Mehrheit für den Zusammenschluss der beiden Kaiserstühler Winzergenossenschaften entschieden. Seither gehen beide unter dem gemeinsamen Namen
Winzergenossenschaft Königschaffhausen-Kiechlinsbergen einen gemeinsamen Weg.