Sponeck Siedlung Jechtingen (Wüstung)
Als Sponeck bezeichnet man eine Wüstung auf der Gemarkung Jechtingen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl. Wüstung ist allgemein die Bezeichnung für ein Dorf oder einen Weiler, der von seinen Bewohnern aufgegeben wurde.
Die Siedlung Sponeck samt Burg entstand im Hochmittelalter an einem strategisch wichtigen Rheinübergang. Beide wurden direkt über den Überresten eines spätantiken römischen Kastells aus der 4. nachchristlichen Jahrhundert errichtet. Der Sponeckhof war der zur Burg dazugehörige landwirtschaftliche Wirtschaftshof, der die Burgbewohner versorgte und auch nach dem Niedergang der Festung als landwirtschaftliches Gut beziehungsweise herrschaftliches Erbgut weiterbestand.
Um das Jahr 1300 wurde "Spanegge" mit eigener Gemarkung und Burg erstmals schriftlich genannt und der Rheinübergang war nach Breisach einer der bedeutendsten Rheinübergänge am Oberrhein. Die Burg auf einem Felssporn über dem Rhein war ein Reichslehen und Ende des 14. Jahrhunderts kam sie in den Besitz der Grafen von Württemberg. Sie waren auch Herren der gegenüberliegenden elsässischen Grafschaft Horburg. Die Burg verfiel im Lauf des 16. Jahrhunderts, im 17. Jahrhundert bestand hier nur noch ein Pachtgut. Die Gerichtsbarkeit und die Fähre kamen an die Herrschaft Jechtingen.
Im Jahr 1807 wurde Sponeck Besitz des Großherzogtums Baden und Teil der Gemarkung der neuen selbständigen Gemeinde Jechtingen. Die einstige Siedlung existiert heute nicht mehr als eigenständiger Ort. Die markante Ruine der Burg Sponeck ist noch mit wenig Mauerwerk erhalten. Der Sponeckhof als Teil des historischen Ensembles ist als Kulturdenkmal geschützt, befindet sich in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden. Reste der römischen Fundamente sind im Gartenareal erhalten.
Die Siedlung Sponeck samt Burg entstand im Hochmittelalter an einem strategisch wichtigen Rheinübergang. Beide wurden direkt über den Überresten eines spätantiken römischen Kastells aus der 4. nachchristlichen Jahrhundert errichtet. Der Sponeckhof war der zur Burg dazugehörige landwirtschaftliche Wirtschaftshof, der die Burgbewohner versorgte und auch nach dem Niedergang der Festung als landwirtschaftliches Gut beziehungsweise herrschaftliches Erbgut weiterbestand.
Um das Jahr 1300 wurde "Spanegge" mit eigener Gemarkung und Burg erstmals schriftlich genannt und der Rheinübergang war nach Breisach einer der bedeutendsten Rheinübergänge am Oberrhein. Die Burg auf einem Felssporn über dem Rhein war ein Reichslehen und Ende des 14. Jahrhunderts kam sie in den Besitz der Grafen von Württemberg. Sie waren auch Herren der gegenüberliegenden elsässischen Grafschaft Horburg. Die Burg verfiel im Lauf des 16. Jahrhunderts, im 17. Jahrhundert bestand hier nur noch ein Pachtgut. Die Gerichtsbarkeit und die Fähre kamen an die Herrschaft Jechtingen.
Im Jahr 1807 wurde Sponeck Besitz des Großherzogtums Baden und Teil der Gemarkung der neuen selbständigen Gemeinde Jechtingen. Die einstige Siedlung existiert heute nicht mehr als eigenständiger Ort. Die markante Ruine der Burg Sponeck ist noch mit wenig Mauerwerk erhalten. Der Sponeckhof als Teil des historischen Ensembles ist als Kulturdenkmal geschützt, befindet sich in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden. Reste der römischen Fundamente sind im Gartenareal erhalten.


