Anzeige

Kenzingen | Langenbogen Kenzingen

Langenbogen Kenzingen

Als Langenbogen bezeichnet man eine Wüstung auf der Gemarkung Kenzingen. Wüstung ist allgemein die Bezeichnung für ein Dorf oder einen Weiler, der von seinen Bewohnern aufgegeben wurde. Das Dorf Langenbogen lag einst an der Elz und wird im 12. Jahrhundert erstmals schriftlich genannt. Eine Besitzübertragung wird unter anderem für das Jahr 1219 dokumentiert, als der Hof als ein zum Kloster Tennenbach gehöriges Gut mit "curtis Langinbogin monasterio in Tennibach pertinens" ausgewiesen wurde. Im Jahr 1271 wird die Anlage explizit als "des closteres zů Tennibach hofe bi Langenbogen" bezeichnet. Im Jahr 1296 fällt der Hof in den Herrschaftsbereich des Adelsgeschlechts von Geroldseck und wird als Eigentum des Edelknechts Heinrich von Geroldseck genannt. Im 16. Jahrhundert befand sich vermutlich nur noch ein dem Kloster Tennenbach gehörender Hof auf der Siedlungsgemarkung, die zuletzt 1516 in einem Schriftstück als "der hoff Langenbogen, der dem gotßhus Thenenbach zugehörig" genannt wurde. Von der abgegangenen Siedlung Langenbogen ist heute nichts mehr vorhanden.

Wüstungen, Archäologie und Umgebung ...

Wüstung Archäologie Baden Orte Region

Wüstungen rund um Kenzingen

Für Interessierte der Landeskunde und historischen Wurzeln rund um Kenzingen lohnt sich ein Blick auf die benachbarten Wüstungen, Burgställe und abgegangenen historische Sieldungen. Diese Orte nahe "Langenbogen Kenzingen" erzählen die Geschichte dieser Region.