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Kork im Hanauerland

Kork liegt östlich von Kehl und ist seit 1971 ein Stadtteil. Das Dorf - auf der Niederterrasse der Oberrheinebene im Hanauerland gelegen - wird 778 n. Chr. als "Choreka" erstmals erwähnt. Vermutlich im Anschluss an eine alte "Thingstätte" entstanden, war es bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Sitz des Korker Waldgerichts. Um 800 n. Chr. Wurde Kork Eigentum des elsässischen Kloster Eschau, im 13. Jahrhundert gehörte es dem Straßburger St. Thomasstift.

Im Jahr 1293 brachte es Bischof Konrad III. v. Lichtenberg an die Grafschaft. Lichtenberg. Der Landesherr führte 1545 die Reformation ein. In den französischen Eroberungskriegen litt Kork sehr unter Plünderungen und Kontributionszahlungen. Am Ende des 18. Jahrhunderts verlegte der Rat des Amtes Willstätt, Wildermuth, den Amtssitz der Grafschaft nach Kork.

Nachdem er zwischen 1714 und 1716 in der Herrenstraße die Landschreiberei erstellt hatte, ließ er von 1728 bis 1731 das sogenannte neue Amtshaus der Grafschaft. v. Hanau-Lichtenberg erbauen, das auch zeitweise als Jagdschloss diente. 1881 erfolgte die Verlegung des Amtssitzes nach Kehl. 1892 erwarb der Landesverein für Innere Mission das "Korker Schloss" und richtete darin eine Heilanstalt für Epilepsie ein, das bis heute fest in den Ort integriert ist. Nach der Erstellung eines Neubaus für die Anstalt wurde das Schloss ab 1929 ein Altersheim.

Eine Vielzahl von erhaltenen Häusern, welche die Geschichte des Dorfes so vielfältig dokumentieren, stehen unter Denkmalschutz. Dazu gehört z.B. der ehemalige Gerichtsplatz "Auf dem Bühl" und seine Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Die renovierte Alte Landschreiberei ist das älteste unter den noch vorhandenen Amtshäusern des ehemaligen Amtsortes Kork. Die evangelische Kirche birgt kunsthistorische Sehenswürdigkeiten. Besonders sehenswert ist auch das Handwerksmuseum in der alten Essigfabrik. Lange Tradition haben die Feste wie das "Bühlfest" im Juni und der Jahrmarkt im Oktober.
Kork im Hanauerland

Foto: Kork im Hanauerland

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