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Horb | Horb am Neckar

Horb am Neckar

Horb am Neckar ist ein altes historisches Städtle an der jungen Neckar und ist überregional bekannt für seine sehenswerte Altstadt mit seinen zahlreichen schmucken Bauten und den berühmten Maximilian-Ritterspiele. Gerne wird Horb auch als "Tor zum Schwarzwald" bezeichnet. Neben einer der schönsten Stadtsilhouetten und dem sehenswerten mittelalterlichen Stadtzentrum bietet Horb mit seinen zahlreichen Stadtteilen ein vielfältiges Naturerlebnis mit hervorragenden Freizeit- und Sportmöglichkeiten am Ostrand des Schwarzwalds.

Mit Sigefridus de Horwa, dem erstgenannten Vertreter eines nicht unbedeutenden Edelfreigeschlechtes, wird der Name der späteren Stadt gegen Ende des 11. Jahrhunderts im Codex Hirsaugiensis zum ersten Male erwähnt. Eine am östlichen Ende des Schüttebergausläufers über den Talniederungen von Grabenbach und Aischbach errichtete Burg bildete einst die Keimzelle der Stadt am Neckar.

Im Jahre 1101 wurde Horb abermals schriftlich genannt und erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte durch Pfalzgraf Rudolf II. verliehen. Um 1300 gelangte Horb von den Pfalzgrafen von Tübingen in den Besitz der Grafen von Hohenberg. Diese verkauften ihre Grafschaft mitsamt der Stadt an die Habsburger. Unter der Herrschaft der Habsburger entwickelte sich Horb im 15. Jahrhundert besonders durch Tuchwebereien, Tuchhandel, Kunstgewerbe und Weinbau zu einer blühenden Stadt. Mit seinen zahlreichen Kirchen und Klöstern bildete Horb auch einen geistlichen Mittelpunkt im Neckartal.

1480 erhielt Horb auf Anordnung der Erzherzogin Mechthild eine neue Befestigung, von der heute allerdings nur noch wenige Reste zu sehen sind. Im Jahr 1556 und 1725 richteten Brände schlimme Verwüstungen an. Im Jahr 1806 wurde Horb durch den territoriale Umstrukturierungen Napoleons württembergisch. Der Eisenbahnbau im späten 19. Jahrhundert sorgte für wirtschaftlichen Aufschwung und machte Horb zu einem regional bedeutsamen Verkehrsknotenpunkt und Industriestandort am Ostrand des Schwarzwalds. Im Zuge der baden-württembergischen Gemeindereform kamen 1975 nicht weniger als 18 Nachbargemeinden zu Horb.

Die Stadt erhielt im Zuge der Kreisreform weitere Zuständigkeiten als untere Verwaltungsbehörde des Landes. Sie wurde als Mittelzentrum und Verwaltungsstandort gestärkt. 1981 wurde zudem die Stadt Horb am Neckar durch die Landesregierung zur Großen Kreisstadt erhoben.


Ahldorf
Ahldorf wurde im Zuge der Gemeindereform 1973 zu Horb am Neckar eingemeindet. Das Dorf liegt östlich der Kernstadt.

Altheim
Altheim liegt nordwestlich der Kernstadt Horb am Neckar und wurde im Zuge der Gemeindereform 1973 wurde die Gemeinde zu Horb am Neckar eingemeindet.

Betra
Das Dorf Betra liegt südwestlich von Horb am Neckar und wurde im Zuge der 1970er Gemeindereform eingemeindet. Zu Betra gehört auch der im Neckartal gelegene Ortsteil Neckarhausen.

Bildechingen
Die Ortschaft Bildechingen liegt 3,5 km nordöstlich von Horb am Neckar am Südwestrand des oberen Gäus. Der Ort wird im Jahr 764 n.Chr erstmals urkundlich genannt. Am 1. Juli 1971 wurde Bildechingen im Rahmen der Gemeindereform ein Stadtteil von Stadt Horb am Neckar.

Bittelbronn
Der Stadtteil Bittelbronn liegt einige Kilometer westlich von Horb auf einer Muschelkalkhöhe über dem Dießener Tal. Im Zuge der Gemeindereform wurde Bittelbronn 1973 zu Horb am Neckar eingemeindet.

Dettensee
Der Stadtteil Dettensee liegt rund 6 Kilometer südöstlich der Kernstadt Horb, zwischen Neckartal und Eyachtal. Dettensee wurde erstmals im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Dettingen
Das rund 1600 Einwohner große Dorf Dettingen liegt rund 6 Kilometer südwestlich der Kernstadt Horb, auf dem Schuttkegel des Längenbachtales.

Dießen
Dießen ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und Stadtteil von Horb am Neckar. Dießen, war bis 1974 selbstständige Gemeinde im Kreis Hechingen.

Grünmettstetten
Grünmettstetten liegt rund 7,5 Kilometer nordwestlich der Kernstadt Horb, am Rande des Schwarzwaldes im Quellgebiet der Steinach.

Ihlingen
Ihlingen ist ein Ortsteil der Stadt Horb am Neckar mit ca. 450 Einwohnern. Das Dorf liegt rund 3,5 km südwestlich der Kernstadt, an der Mündung des Rexinger Tales in das Neckartal.

Isenburg
Das rund 370 Einwohner zählende Isenburg liegt rund 3,7 Kilometer südwestlich von Horb. Im Jahr 1973 wurde Isenburg nach Horb eingemeindet.

Mühlen
Mühlen liegt rund 4,2 km östlich von Horb an der Einmündung des Eutinger Talbachs in den Neckar. Im Zuge der Gemeindereform 1973 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Mühlen zu Horb am Neckar eingemeindet.

Mühringen
Mühringen ist seit 1971 ein Stadtteil von Horb am Neckar. Die Ortschaft liegt ca. 8 km von der Kernstadt entfernt und zieht sich vom Eyachtal den Hang hinauf bis zum Schloss Hohenmühringen.

Nordstetten
Nordstetten liegt südöstlich von Horb auf der Hochebene über dem rechten Neckartalabhang und wurde 1971 eingemeindet.

Rexingen
Der Stadtteil Rexingen liegt rund 4 Kilometer westlich von Horb in einem auslaufenden Seitental links des Neckars. Der rund 1300 Einwohner zählende Ort wurde 1971 nach Horb eingemeindet.

Talheim
Der Stadtteil Talheim liegt rund 6,5 km nordwestlich von Horb im tief eingeschnittenen Steinachtal. Talheim teilt sich in die zwei Ortsteilen Unter- und Obertalheim.
Horb am Neckar

Foto: Horb am Neckar

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