Sägemühle Herdern
Die historische Sägemühle in Freiburg-Herdern war Teil der frühen Industrialisierung Freiburgs außerhalb des historischen Stadtkerns. Diese Sägemühle lag im Bereich zwischen der heutigen Tennenbacher Straße, der Gießenstraße und der Habsburgerstraße. Was Mühlenrad wurde vom nördlichen Freiburger Gewerbekanal angetrieben. Dieser künstlich abgezweigte Wasserlauf transportierte das Wasser der Dreisam von einem Wehr am Sandfang durch die Altstadt in den Freiburger Norden auf die Gemarkung von Freiburg-Herdern. Ab dem Jahr 1890 erlebte Freiburg eine enorme städtebauliche Expansion, dass sich vor allem im Freiburger Norden durch den Bau neuer Wohnquartiere bemerkbar machte. In dieser Zeit endete auch die Herdermer Sägemühle.


