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Freiburg (Breisgau) | Deutschordenkommende Freiburg

Deutschordenkommende Freiburg

Das ehemalige Gebäude des Deutschen Ritterordens ist heute der Sitz des Freiburger Zivilsenats des Karlsruher Oberlandesgericht und anderer Justizbehörden. Das Haus wurde zwischen 1768 und 1774 von Franz Anton Bagnato neu erbaut. Zuvor war das aus dem Mittelalter stammende Haus der Belagerung Freiburgs durch französische Truppen und der permanenten Bombardierung zum Opfer gefallen. Es diente unter anderem dem Hauskomtur Anton Freiherr von Rotberg viele Jahre als Sitz. Bis ins Jahr 1806 gehörte das Gebäude dem deutschen Ritterorden, auch Deutschordenskommende genannt. Die Deutschordenskommende ist eine Stiftung des Freiburger Grafen Konrad I. und geht bis in das Jahr 1260 zurück. Durch den Wiederaufbau nach der Bombardierung verlor das Gebäude sein ursprüngliches Aussehen, da es bis auf die Grundmauern abgebrannt war. Man konnte lediglich die Fassade mit ihrem Balkon in den Neubau integrieren. Der Neuaufbau zwischen 1982 und 1986 erfolgte durch das Freiburger Hochbauamt.
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Foto: Deutschordenkommende

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