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Neubulach | Neubulach

Neubulach

Neubulach ist ein Luftkurort im Nordschwarzwald und liegt in der Nähe der Stadt Calw. Die Stadt war der erste Ort in Deutschland mit einem staatlich anerkanntem Heilstollen-Kurbetrieb. Im Zuge der Gemeindereform sind mit Wirkung vom 1.1. 1975 die Stadt Neubulach und die Gemeinden Altbulach, Liebelsbexg, Martinsmoos und Ober-haugstett zur neuen Stadt Neubulach vereinigt worden.

Der Stadtteil Neubulach wird als Bulach 1224 und 1275 (schwankend) erstmals erwähnt. Es ist ein ehemilges Bergbaustädtchen in Hochflächenlage. Bulach war im Hochmittelalter staufisches Hausgut: Die Bergwerksverleihung - ursprünglich ein königliches Regal - an die Grafen von Hohenberg erfolgte 1322 durch Ludwig von Bayern. Vermutlich verdankt der Ort seine Gründung dem Erzvorkommen. Er wird neben dem älteren Dorf Bulach als Bergstadt bezeichnet. Das Rathaus wurde vermutlich 1604 erbaut. Erst 1799 hieß der Ort offiziell Neubulach.

Durch Großbrand 1325 und 1505 wurde jeweils fast die ganze Stadt vernichtet. Die Stadtmauer von Neubulach ist bis heute fast ganz erhalten, ebenso das Calwer Tor mit Turm und Diebsturm. Das Wildberger Tor mit Turm wurde 1817 abgebrochen. Zwischen 1562-1579 war die Schloßburg im Besitz des Reformators Johannes Brenz. Zwischen 1100-1380 ist die Blütezeit des Bergbaus, später und auch zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden immer wieder Abbauversuche unternommen, die aber nicht den erwünschten Erfolg hatten. 1920-1924 wurde auf den Halden Wismut abgebaut und 1943-1945 eine Anlage zur Wismutgewinnung erstellt. Obwohl die Anlage erfolgversprechend war, kam es durch die Kriegsverhältnisse nicht mehr zur Produktion. Die Halden, 1945 von der Besatzungsmacht beschlagnahmt, sind überbaut worden.

Altbulach
Altbulach wird 1275 als Bulach erstmals schriftlich genannt. Seit 1390, nach der Gründung von Neubulach, heißt Bulach nun Altbulach. Mit der Gründung der Stadt Neubulach verlor Altbulach etwa ein Drittel seiner Gemarkung. Im 13. Jahrhundert entstand ein so genanntes. Beginenhaus, die Heimstätte einer im Zusammenhang mit den Kreuzzügen entstandenen starken religiösen Bewegung, der nur Frauen angehörten. Diese Frauen widmeten sich zur frommen Erbauung und Lebensführung, das sich unter anderem in der Betreuung von Armen und Kranken zeigte. Nach der Reformation wurde diese Bewegung durch Herzog Christoph aufgelöst. Das Haus gelangte an die Stadt Wildberg, von der es der Wildberger Obervogt kaufte und damit Altbulacher Bürger wurde. Im Nagoldtal gehören die Weiler Seitzental und Kohlerstal sowie die Talmühle, früher "Bulacher Mühle", zu Altbulach. Die beiden Weiler waren 1870 noch reine Taglöhnersiedlungen, die sich zu hübschen Wohnsiedlungen entwickelt haben.

Liebeisberg
Der Stadtteil Liebeisberg erstreckt sich zwischen 360-625 m NN auf einer Hochflächenlage im Hecken- oder Schlehengäu. Der Ort wird 1236 in einem Heiratsvertrag des Pfalzgrafen von Tübingen erstmals erwähnt.

Martinsmoos
Der Stadtteil Martinsmoos (490-685 m NN) ist ein ehamliges Waldhufendorf in Hochflächenlage. Der Ort wird 1075 in der Schenkungsurkunde der Grafen von Calw an das Kloster Hirsau erstmals erwähnt und war im Hochmittelalter Ausbauort von Berneck her. Von einer einstigen Burganlage ist am Westrand des Dorfes noch eine flache ringförmige Erhebung zu sehen.

Oberhaugstett
Der Stadtteil Oberhaugstett wird 1355 als "Husstetten" erstmals erwähnt. Durch die Auflösung des Amtes Wildberg 1807 kam der Ort zum Amt Calw und erhielt zur Unterscheidung von dem bei diesem Amt schon vorhandenen Ort Haugstett die Vorsilbe "Ober" zum Ortsnamen. Auf dem Käpple - eine Höhe mit schönem Ausblick -befand sich früher eine Kapelle, die unter dem Schutz des heiligen Wendelin stand und nach der Reformation dem Verfall preisgegeben war.

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