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Seelewecketag

Als Seelewecketag bezeichnet man einen alten Brauch in Freiburg St. Georgen, der an Allerheiligen gelebt wird. Schon seit langer Zeit schenken Getti und Gotti, im Schriftdeutschen Patentante und Patenonkel genant, ihren Patenkindern einen Seelewecke an Allerheiligen. Beim Seelewecke handelt es sich um ein gesüßten Butter- bzw. Milchweckteig in Stollenform. In seiner Ursprungsform wurde bei diesem Brauch der Seelewecke über Nacht auf das Fensterbrett gelegt als Wegverzehrung für Verstorbene, woher auch der Name des Seelewecke stammt. Der Ursprung dieser Geste liegt in katholischen Gebieten, wo in der Seelenwoche vor dem Tag Allerseelen zum Gedenken der Verstorbenen das Seelenbrot verschenkt wurde.

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