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Wissen | Kaiser Friedrich I. (Barbarossa)

Kaiser Friedrich I. (Barbarossa)

Friedrich I., auch Barbarossa bzw. Rotbart genannt, wurde im Jahr 1122 bei Waiblingen im Schwabenland geboren. Er war Sohn von Friedrich II. von Schwaben und seiner Frau Judit und entstammte dem Geschlecht der Staufer. Auf dem ersten seiner insgesamt sechs Italienzüge wurde der 1155 zum Kaiser gekrönt und trieb in der Folgezeit eine kraftvolle Politik der "Ehre des Reiches" (Honor imperii). Bei seinem Versuch, die alten Reichsregalien zu erneuern, stieß der auf den zähen Widerstand der reichen oberitalienischen Stadtrepubliken, die sich zum Lombardischen Bund zusammenschlossen.

Auch der Papst schloss sich diesem Bündnis an. Die Bemühungen Barbarossas, die kaiserliche Macht in Italien wieder herzustellen, verwickelte ihn lange Zeit in erbitterte Kämpfe mit dem Papst und den norditalienischen Metropolen. Vor allem die lombardischen Städte leisteten erbitterten Widerstand, so dass seine Anstrengungen an den Stadtmauern der mittelalterlichen Festungsstädte scheiterten. In den zahlreichen Kämpfen zerstörte er unter anderem im Jahr 1162 die Stadt Mailand.

Er erlitt dennoch im Jahr 1176 bei Legano eine schmerzhafte Niederlage und schloss darauf 1177 zuerst einen Friedensvertrag mit dem Papst als auch 6 Jahre später mit den lombardischen Städten (Konstanz 1183). Im Reich dagegen gelang ihm der Ausbau seiner staufischen Hausmacht. Der Konflikt mit seinem Vetter Heinrich dem Löwen, der Friedrich I. die Lehnsgefolgschaft verweigert hatte, endete um 1180 mit der Absetzung des Welfen.

Im Jahr 1186 festigte Friedrich I. die kaiserliche Macht durch die Vermählung seines Sohnes Heinrich mit Konstanze, der Erbin Siziliens. Während des 3. Kreuzzuges ertrank Friedrich Barbarossa am 10. Juni 1190 beim Baden in einem Fluss (Saleph in Kleinasien). Die Kyffhäusersage - die Sage um den in den Berg entrückten Kaiser, der eines Tages wieder aufwachen und die alte Kaiserherrlichkeit wieder herstellen wird - war anfänglich um den Kaiser Friedrich II. entstanden und wurde erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Volksbuch von Friedrich Barbarossa auf Friedrich I. übertragen.

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