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Offenburg | Reichsstadt Offenburg

Reichsstadt Offenburg

Die erste urkundliche Erwähnung Offenburgs stammt aus dem Jahr 1148. Im jahr 1240 erhob Friedrich II. Offenburg zur Reichsstadt. Wölflin von Hagenau, der den staufischen Reichsbesitz links und rechts des Oberrheins durch den Bau von Burgen und festen Städten aufrüstete, veranlasste darüber hinaus die Errichtung einer Stadtbefestigung, von der heute noch der innere Mauerring, der mit Wehr- und Wachttürmen versehen war, teilweise erhalten ist.

Durch drei Stadttore konnte man Offenburg betreten: durch das Kinzigtor am südlichen Ende der Hauptstraße, durch das Neuoder Straßburgertor am nördlichen Ende der Hauptstraße und durch das Schwabenhausertor im Südosten der Lange Straße. Damit erhielt Offenburg einen wehrhaften Charakter und entwickelte fortan überregionale Anziehungskraft. Die Bevölkerung Offenburgs hatte Anfangs einen überwiegend bürgerlichen Charakter, da sie hauptsächlich aus alteingesessenen Familien, Händlern und vom Lande zugezogenen Adligen bestand.

In immer größerer Zahl zogen nun auch Handwerker hinter die sicheren Stadtmauern. Der verwaltende Rat Offenburgs wies den Zünften besondere Wohnquartiere zu, woran viele Straßennamen noch heute wie Gerberstraße, Metzgerstraße, Schlossergasse usw. erinnern. Die napoleonischen Kriege um das Jahr 1800 brachten das Ende der vorderösterreichischen Landvogtei Ortenau. Die Habsburger waren gezwungen, sich aus dem gesamten südwestdeutschen gebiet zurückzuziehen. Ihre Staatsgebiete wurden mediatisiert, das heißt, sie verloren ihre Reichsunmittelbarkeit und wurden den Fürsten unterstellt. Auch Offenburg musste nun auf seine reichsstädtischen Privilegien verzichten und wurde 1803 dem Großherzogtum Baden einverleibt.

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