Weinstetter Mühle Bremgarten
Weinstetter Mühle ist ein Wohnplatz und ehemaliges Mühlenareal auf der Gemarkung von Bremgarten, Ortsteil der Gemeinde Hartheim am Rhein. Ein Wohnplatz wie Weinstetter Mühle ist allgemein ein von Menschen dauerhaft bewohnter Ort. Mit Bremgarten gehört Weinstetter Mühle zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Bundesland Baden-Württemberg. Der Wohnplatz liegt südwestlich vom Dorfkern an der Landstraße 134. Seinen Namen erhielt der Wohnplatz aufgrund seiner Lage am Mühlenbach und historischer Zugehörigkeit zur Wüstung Weinstetten, ein ehemaliges Fischerdorf am Rhein. Das Dorf wurde 1482 durch ein schweres Rheinhochwasser fast völlig ausgelöscht wurde.
Die eigentliche Weinstetter Mühle wurde im Jahr dann 1663 unweit des herrschaftlichen Weinstetter Hofs errichtet, welcher die Flut aufgrund seiner erhöhten Insellage überstanden hatte. Im Zuge historischer Gemeindeaufteilungen wurde die Mühle selbst der Gemarkung Bremgarten zugeordnet, während der direkt angrenzende Gutshof zu Eschbach im Markgräflerland kam. Der aktive Mühlenbetrieb endete im Zuge der Industrialisierung und des allgemeinen Mühlensterbens im 19. Jahrhundert. Für die Weinstetter Mühle spielte speziell die von Johann Gottfried Tulla im 19. Jahrhundert eingeleitete Rheinbegradigung ein gewichtiger Faktor. Es wurden die zahlreichen verwinkelten Nebenarme und Altrheinschlingen gezielt abgeschnitten und trockengelegt. Durch die Absenkung des Grundwasserspiegels und das Trockenfallen der lokalen Zuflüsse in der Rheinebene war schlichtweg zu wenig Wasser vorhanden, um die Mühlräder anzutreiben.
Die eigentliche Weinstetter Mühle wurde im Jahr dann 1663 unweit des herrschaftlichen Weinstetter Hofs errichtet, welcher die Flut aufgrund seiner erhöhten Insellage überstanden hatte. Im Zuge historischer Gemeindeaufteilungen wurde die Mühle selbst der Gemarkung Bremgarten zugeordnet, während der direkt angrenzende Gutshof zu Eschbach im Markgräflerland kam. Der aktive Mühlenbetrieb endete im Zuge der Industrialisierung und des allgemeinen Mühlensterbens im 19. Jahrhundert. Für die Weinstetter Mühle spielte speziell die von Johann Gottfried Tulla im 19. Jahrhundert eingeleitete Rheinbegradigung ein gewichtiger Faktor. Es wurden die zahlreichen verwinkelten Nebenarme und Altrheinschlingen gezielt abgeschnitten und trockengelegt. Durch die Absenkung des Grundwasserspiegels und das Trockenfallen der lokalen Zuflüsse in der Rheinebene war schlichtweg zu wenig Wasser vorhanden, um die Mühlräder anzutreiben.
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