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Freiamt (Schwarzwald) | Gutenrode (Wüstung)

Gutenrode (Wüstung)

Als Gutenrode bezeichnet man eine Wüstung auf der Gemarkung Freiamt. Wüstung ist allgemein die Bezeichnung für ein Dorf oder einen Weiler, der von seinen Bewohnern aufgegeben wurde. Gütenrode ist als historische Rodungssiedlung im Bereich der heutigen Gemarkung Freiamt durch mehrere Urkunden und Abgabenregister des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit belegt. Eine frühe Erwähnung im Zusammenhang mit der lokalen Gerichtsbarkeit datiert auf das Jahr 1305 in den Aufzeichnungen des Klosters Tennenbach. Weitere Nennungen finden sich für das Jahr 1311 in der Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins sowie 1316 erneut in Tennenbacher Urkunden, hier mit Bezug zu Mußbach. Auch im 15. Jahrhundert war der Ort Gegenstand klösterlicher und herrschaftlicher Verwaltung: Besitz- und Abgabenverzeichnisse des Klosters Tennenbach dokumentieren Einträge zu den Jahren 1325 und 1401. Die Zugehörigkeit zum Herrschaftsgebiet der Markgrafen von Hachberg belegen eine Urkunde von 1414 aus den Breisgauer Archiven sowie ein Hachberger Zins- und Besitzregister aus dem Jahr 1514, in dem der Ort in der verkürzten Form "Rode" gelistet wird. Von der abgegangenen Siedlung Gutenrode ist heute nichts mehr vorhanden. Der Straßenname Gutenrode westlich von Mußbach stellt einen Zusammenhang zur Wüstung her.

Wüstungen, Archäologie und Umgebung ...

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