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Breisach | Oberrimsingen | Achheim Oberrimsingen

Achheim Oberrimsingen

Als Achheim bezeichnet man eine Wüstung auf der Gemarkung von Oberrimsingen, einem Stadtteil von Breisach am Rhein. Wüstung ist allgemein die Bezeichnung für ein Dorf oder einen Weiler, der von seinen Bewohnern aufgegeben wurde. Das Dorf mit eigener Kirche lag einst nahe dem Rhein westlich von Oberimsingen. Begütert im Dorf war unter anderem das Kloster Günterstal. Eine der ältesten Erwähnungen stammt aus dem Jahr 789, als die Siedlung im Lorsch-Codex als "in pago Brisgowe in Acheimer marca" verzeichnet wurde, gefolgt von einer Nennung als villa Acheim. Im 14. Jahrhundert treten deutschsprachige Belege auf, wie etwa 1344 mit der Angabe "zem alten Acheim". Dass es sich um ein Dorf direkt am Rhein handelte, bestätigt eine Urkunde von 1345, die "der bann zu Achein des dorfes, daz da lit bi Grezehusen an den Rin" beschreibt. Auch im kirchlichen Kontext wird der Ort um 1360 bis 1370 im "Liber marcarum" der Diözese Konstanz unter "Acheim in decanatu Gundlingen" aufgeführt. Von der abgegangenen Siedlung Achheim ist heute nichts mehr vorhanden. Die wahrscheinlich im 15. Jahrhundert verödete Siedlung wurde vermutlich ein Opfer der Rheinhochwasser, unter anderem der Magdalenenflut. Die Bewohner zogen es sicherlich vor, in umliegende, sichere Orte wie Oberrimsingen umsiedeln.

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