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Wissen | Gottesanbeterin

Gottesanbeterin

Der Name der Gottesanbeterin rührt von der gebetsartigen Haltung Ihrer Fangarme her. Die Vorderbeine der Fangheuschrecke sind oft angewinkelt, das sieht aus, als würde sie beten. Auch der wissenschaftliche Name "mantis religiosa" deutet in jene Richtung. Der Name "Mantis" hat seinen Bezug im griechischen und bedeutet so viel wie "Seherin". Bereits seit Jahrhunderten spielte die Gottesanbeterin eine religiöse Rolle u.a. bei den Mittelmeervölkern. Der Körper der Gottesanbeterin ist 5 bis 7,5 Zentimeter lang und sehr dünn. Am Hinterleib hat sie vier Beine, mit denen sie über Zweige und durchs Gebüsch krabbelt. Die zwei Vorderbeine sind wesentlich kräftiger und dienen als Fang- und Greifbeine. Sie sind oft zusammengefaltet und haben Dornen und Haken. An ihrem dreieckigen Kopf fallen die großen Facettenaugen auf. Sie sitzen seitlich am Kopf und geben der Gottesanbeterin einen guten Überblick. Die Gottesanbeterin ist heute in Deutschland sehr selten. Sie steht auf der Roten Liste und ist streng geschützt. Man trifft sie vor allem noch in den warmen Gebieten Südbadens und des Saarlandes. Im Mittelmeerraum ist sie, neben vielen anderen Fangschreckenarten, recht häufig. Die Gottesanbeterin lebt besonders gerne an sonnigen trockenen Orten mit halb hoher Vegetation wie z.B. an Weinbergen oder Trockenwiesen. Kein Wunder, dass sie sich am Kaiserstuhl besonders wohl fühlt, wo sich Weinberge und Wiesen abwechseln und die Temperatur zu den Wärmsten in ganz Deutschland zählt.
Gottesanbeterin

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