Mahlmühle Hausen an der Möhlin
Die Mühle in Hausen an der Möhlin ist eine abgegangene Mühle, die um das Jahr 1705 errichtet wurde. Sie diente primär der dörflichen Versorgung mit Mehl und Futtermitteln. Die Entstehung ist eng mit der Regulierung des Flüsschens Möhlin und der historischen Holzwirtschaft im Markgräflerland verknüpft. Fast zu gleichen Zeit wurde zwischen 1715 und 1716 der Litschgi-Kanal von Hausen an der Möhlin in Richtung Breisach gegraben. Dieser diente zum Flößen von Holz aus dem Schwarzwald und die Mühle profitierte von den Regulierungen des Wasserlaufs. Im Zuge von agrarwirtschaftlichen Umstrukturierungen im 19. Jahrhundert wurde der Betrieb der dörfliche Mahlmühle im Jahr 1872 eingestellt. Die Flächen, auf denen die Mühle einst stand, wurden im Laufe des späten 19. und 20. Jahrhunderts aufgefüllt. Heute erinnert im Dorfgebiet nichts mehr an das einstige Mühlengebäude von 1705. Lediglich er Verlauf der Rheinstraße erinnert an den ehemaligen Flussverlauf der Möhlin, an dem auch die Mühle stand und die heute weitgehend begradigt am südwestlichen Ortsrand vorbeifließt.


