Megalithgrab Degernau
Das Megalithgrab von Degernau, östlich des Dorfes neben der Landstraße in Richtung Erzingen im Gewann "Toter Mann" gelegen, ist ein im Jahr 1970 rekonstruiertes Hünengrab aus der Zeit um 2000 v.Chr. Im Original erhalten fand man die Deckplatte von ca. 3,3 Tonnen Gewicht sowie ein Teil der Giebelplatte mit einem kreisrunden Loch und einem Verschlussstein. Entdecker war Josef Schneider, der auch den in der Nähe stehenden Menhir in Degernau aufspürte. An der Stirnseite des Megalithgrab sieht man ein als Seelenloch bezeichnete Öffnung, die vermutlich in der Vorzeit dazu diente, um der Seele beziehungsweise dem Geist des Verstorbenen das Verlassen der Grabstätte zu ermöglichen.
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