Menzenschwander Kluse
Die enge Durchbruchstelle der Menzenschwander Alb am südlichen Ende des Menzenschwander Tals – heute als Menzenschwander Kluse bezeichnet – ist ein künstlich angelegtes Wehr und wurde früher zum Aufstau für Holzstämme genutzt. Als Kluse oder Klause bezeichnet man allgemein ein Wehr, das zum Aufstauen von Gewässern für die Flößerei errichtet wurde. Nachdem ein Schopfheimer Fabrikant im Jahre 1854 alleiniger Eigentümer der Spinnerei in St. Blasien wurde, ging er an den Ausbau der Wasserkraft im Albtal zwischen St. Blasien und Menzenschwand. Im Jahr 1858 wurde damit begonnen, die Menzenschwander Kluse aufzustauen und einen vier Kilometer langen Kanal entlang des Bötzenbergs anzulegen.
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