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Friedenweiler | Pfarrkirche Friedenweiler

Pfarrkirche Friedenweiler

Die heutige Pfarrkirche in Friedenweiler im Hochschwarzwald war einst die ehemalige Klosterkirche des Frauenklosters der Zisterzienserinnen und wurde im Jahr 1726 erbaut. Der Kirchturm des Gotteshauses prägt neben dem ehemaligen Klostergebäude das Ortsbild von Friedenweiler. Urkundlich belegt wird das Bestehen eines Frauenklosters zum ersten Mal durch die schriftliche Bestätigung des Papstes im Jahre 1139. Erst aus einer 300 Jahre jüngeren Urkunde geht hervor, dass die klösterliche Siedlung aus Wohnbau, Kirche und einem davor liegendem Hofgut bestand. Im Jahre 1452 brannte das Kloster erstmals mit allen umliegenden Gebäuden nieder. Als im Jahre 1499 das Feuer das Kloster wieder heimsuchte, blieben die Kirche und eine kleine Kapelle verschont. 30 Jahre dauerte es bis die anderen Klostergebäude wieder aufgebaut waren. Das Kloster verfiel jedoch in der Folgejahren mit dem allmählichen Rückzug der Klosterfrauen vom Benediktinerorden.

Unter viel Mühen und Entbehrungen richtete der Orden der Zisterzienserinnen die verwahrloste Kirche, die Gnadenkapelle und die Klostergebäude später wieder her. Sie erweiterten das Klosterareal und versahen die Klosterkirche auch mit einigen Kunstschätzen. Im Jahr 1592 wurde das Beichtigerhaus gebaut, das heute als Pfarrhaus genutzt wird. 1611 wurde das Klosterwirtshaus durch die Äbtissin in Auftrag gegeben und im Jahr 1613 wurde der Klosterweiher angelegt, der später mal Eis für eine Brauerei lieferte und heute ein beliebter Badesee ist. Zum dritten und letzte Mal wurde das Kloster mit all seinen Gebäuden im Jahre 1725 ein Raub der Flammen. Noch im selben Jahr wurde der berühmte Baumeister Peter Thumb mit der Neuerrichtung der Klosteranlage beauftragt. Er entwarf auf Basis des alten Mauerwerkes die heutige barocke Klosteranlage. Die einstige Klosterkirche beherbergt einige sehenswerte Kunstwerke. Neben dem Hochalter mit dem Bildnis "Mariä Himmelfahrt" des Villinger Künstlers Georg Samuel Schilling beeindrucken die Seitenaltäre mit ihren Kunstwerken. Darüber hinaus sind in der ehemaligen Klosterkirche auch Gemälde des Friedenweiler Malers Nikolaus Ganter zu sehen, die den Kreuzweg mit 14 Stationen darstellen. Eine weitere sehenswerte Besonderheit sind die Glasfenster, unter anderem eine Stiftung von Irma und Max-Egon von Fürstenberg, versehen mit entsprechenden Wappen.

Seelsorgeeinheit Friedenweiler-Eisenbach
Katholisches Pfarramt St. Johannes Baptist
Lindenstraße 1
79877 Friedenweiler
www.kirche-eisenbach.de
Pfarrkirche Friedenweiler

Foto: Pfarrkirche Friedenweiler

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